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Wie kommt Nero ins Petrus-Martyrium?

Authors
  • Witetschek, Stephan1
  • 1 Theologische Fakultät, 80539 , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft
Publisher
De Gruyter
Publication Date
Sep 02, 2021
Volume
112
Issue
2
Pages
218–237
Identifiers
DOI: 10.1515/znw-2021-0013
Source
De Gruyter
Keywords
Disciplines
  • Beiträge
License
Yellow

Abstract

Erst ganz am Ende der Petrusakten (MartPetr 12/ActPetr 41) tritt Kaiser Nero in der Erzählung vom Martyrium des Petrus auf. Er kommt aber zu spät, das Martyrium fand ohne ihn statt, und so nimmt sich seine Erwähnung am Ende der Erzählung etwas seltsam aus. Dieser Beitrag bietet dafür eine Deutung, die den kurzen Hinweis auf Nero im Kontext der christlichen und römischen Erinnerung an Nero versteht, den malus princeps, der bald auch als der erste Christenverfolger ins Gedächtnis einging. Anscheinend konnten christliche Apologeten aus der Erinnerung an Repressalien unter Nero Kapital schlagen, indem sie ihre eigene Bewegung auf eine Stufe mit der römischen Elite stellten, die bereits eine düstere Erinnerung an Nero als Tyrann kultiviert hatte.

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