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[What is new in the diagnosis and therapy of renal cell carcinoma?]

Authors
  • Ahrens, Marit1
  • Hartmann, Arndt2
  • Bergmann, Lothar1
  • 1 Medizinische Klinik 2, Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main.
  • 2 Institut für Pathologie, Universitätsklinikum der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg.
Type
Published Article
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
Publication Date
Jun 01, 2020
Volume
145
Issue
11
Pages
734–739
Identifiers
DOI: 10.1055/a-0982-4331
PMID: 32492742
Source
Medline
Language
German
License
Unknown

Abstract

HISTOLOGISCHE ENTITäTEN: Die histopathologische Einteilung der Nierenzellkarzinome (RCC) wurde auch unter Berücksichtigung der molekularen Charakteristiken überarbeitet und als neue WHO-Klassifikation 2016 publiziert. Weiterhin wurde eine S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms publiziert. THERAPIE: In der Erstlinientherapie des metastasierten RCC sind Kombinationstherapien mit dem Tyrosinkinasehemmer (TKI) Axitinib und den Immuncheckpoint-Inhibitoren (IO) Pembrolizumab oder Avelumab, unabhängig vom Risikoprofil und histologischer Entität, und die Kombination Ipilimumab mit Nivolumab bei Patienten mit intermediärem und hohem Risikoprofil neuer Standard. Ab der Zweitlinientherapie können nach einer Kombinationstherapie von TKI+IO oder IO + IO Medikamente, besonders TKI (z. B. Cabozantinib, Sunitinib), gegeben werden, die noch nicht zuvor eingesetzt wurden. Die Evidenzlage nach Kombinationstherapien ist gering. NEUE NEBENWIRKUNGEN: Die Immuncheckpoint-Inhibitoren können mit immunvermittelten Nebenwirkungen unterschiedlichen Schweregrads einhergehen. Betroffen sind vor allem der Gastrointestinaltrakt, Leber, Lunge, Haut und endokrine Organe. Eine rasche Diagnostik und ggf. Therapie mit Immunsuppressiva sind essenziell.

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