Affordable Access

Access to the full text

Überbrückende Antikoagulation bei Patienten unter Vitamin-K-Antagonisten

Authors
  • Schellong, S. M.1
  • Riess, H.2
  • Spannagl, M.3
  • Omran, H.4
  • Schwarzbach, M.5
  • Langer, F.6
  • Gogarten, W.7
  • Bramlage, P.8
  • Bauersachs, R. M.9, 10
  • 1 Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, Medizinische Klinik 2, Friedrichstr. 41, Dresden, 01067, Deutschland , Dresden (Germany)
  • 2 Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Berlin, Deutschland , Berlin (Germany)
  • 3 Klinikum der Universität München, Hämostaseologie, Campus Innenstadt, München, Deutschland , München (Germany)
  • 4 St. Marien Hospital, Bonn, Deutschland , Bonn (Germany)
  • 5 Klinikum Frankfurt Höchst, Klinik für Allgemein‑, Viszeral‑, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Frankfurt, Deutschland , Frankfurt (Germany)
  • 6 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Hamburg, Deutschland , Hamburg (Germany)
  • 7 Klinikum Bielefeld, Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Bielefeld, Deutschland , Bielefeld (Germany)
  • 8 Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin, Cloppenburg, Deutschland , Cloppenburg (Germany)
  • 9 Klinikum Darmstadt GmbH, Klinik für Gefäßmedizin – Angiologie, Darmstadt, Deutschland , Darmstadt (Germany)
  • 10 Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Centrum für Thrombose und Hämostase, Mainz, Deutschland , Mainz (Germany)
Type
Published Article
Journal
coloproctology
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Jul 10, 2018
Volume
40
Issue
4
Pages
282–289
Identifiers
DOI: 10.1007/s00053-018-0272-6
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Unter einer oralen Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) müssen sich etwa 30 % der Patienten innerhalb von 2 Jahren einem chirurgischen Eingriff unterziehen. Dabei stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit und Art einer periinterventionellen Überbrückungstherapie mit Heparin. Während früher fast regelhaft von der Notwendigkeit dieses sogenannten Bridgings ausgegangen wurde, wird heute auf der Grundlage neuer Studienergebnisse eher diskutiert, wer überhaupt noch ein Bridging benötigt. Die Sichtung und wissenschaftliche Einordnung der aktuell verfügbaren Empfehlungen und Studienergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass die Indikation zum Bridging mit Heparin heute eng gefasst werden muss, unter genauer Berücksichtigung und patientenindividueller Abwägung des Blutungs- und Thromboembolierisikos. Ein Bridging mit Heparin bleibt vor allem Patienten mit sehr hohem Risiko vorbehalten. Diese Übersicht möchte daher Orientierung für ein risikoadaptiertes periinterventionelles Vorgehen beim Management von Patienten bieten, die einer dauerhaften Antikoagulation mit VKA bedürfen.

Report this publication

Statistics

Seen <100 times