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Tumoren des Innenohrs und angrenzender Strukturen

Authors
  • Schittenhelm, J.1
  • 1 Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Abteilung Neuropathologie, Department für Pathologie und Neuropathologie und Zentrum für Neuroonkologie, Comprehensive Cancer Center, Universitätsklinikum Tübingen, Calwerstr. 3, Tübingen, 72076, Deutschland , Tübingen (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Pathologe
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Sep 05, 2017
Volume
38
Issue
6
Pages
521–528
Identifiers
DOI: 10.1007/s00292-017-0358-x
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Tumoren des Innenohrs und der angrenzenden Strukturen manifestieren sich aufgrund der Druckwirkung auf die durchziehenden Hirnnerven häufig durch Innenohrschwerhörigkeit, Tinnitus oder vestibulären Schwindel. Über 90 % der Raumforderungen im inneren Gehörgang mit oder ohne Ausdehnung im Kleinhirnbrückenwinkel werden histologisch als Vestibularisschwannome identifiziert. Zu den weniger häufigen tumorösen Läsionen zählen die ektop gelegenen Felsenbeinmeningeome, Paragangliome des Glomus tympanicum oder jugulare sowie die speziell vom Recessus vestibularis ausgehenden Tumoren des endolymphatischen Sackes (ELST). Auch wenn die meisten Entitäten sporadisch sind, muss an die Möglichkeit hereditärer Tumorerkrankungen wie die Neurofibromatose Typ 2 bei bilateralen Schwannomen und an die von-Hippel-Lindau-Erkrankung bei Kombination von ELST mit anderen Tumoren gedacht werden. Das weitere therapeutische Vorgehen wird im Wesentlichen durch die (neuro-)pathologische Diagnose und die Gradierung der Tumoren bestimmt.

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