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[Treatment strategies in psoriatic arthritis].

Authors
  • Köhm, Michaela1, 2, 3
  • Burkhardt, Harald1, 2, 3
  • Behrens, Frank1, 2, 3
  • 1 Abteilung Rheumatologie, Goethe-Universität Frankfurt/Main.
  • 2 Fraunhofer-IME, Institutsteil Translationale Medizin und Pharmakologie (TMP), Frankfurt/Main.
  • 3 Fraunhofer-Exzellenzcluster für immunmediierte Erkrankungen CIMD.
Type
Published Article
Journal
Deutsche medizinische Wochenschrift (1946)
Publication Date
Jun 01, 2020
Volume
145
Issue
11
Pages
773–780
Identifiers
DOI: 10.1055/a-0964-0231
PMID: 32492748
Source
Medline
Language
German
License
Unknown

Abstract

In den letzten Jahren haben sich die Basistherapieoptionen für die Behandlung der Psoriasisarthritis deutlich erweitert. Das Sicherheitsprofil der verfügbaren Therapien ist gut untersucht und für die verschiedenen Präparate bekannt. Verschiedene Empfehlungen zur Auswahl und Steuerung der geeigneten Therapie stehen dem Behandler zur Verfügung. Hierbei finden die Empfehlungen der European League Against Rheumatism (EULAR) und der Group for Research and Assessment of Psoriasis and Psoriatic Arthritis (GRAPPA) national und international in der Routine Anwendung. ZUGELASSENE THERAPIEOPTIONEN ZUR BEHANDLUNG DER PSORIASISARTHRITIS: csDMARD-Therapien haben im Vergleich zur RA in der PsA-Behandlung eine schlechte Evidenzlage. Für neue Substanzen in den Kategorien tsDMARD und bDMARD liegen höhere Evidenzniveaus vor. Da neue Therapien unterschiedliche Zielstrukturen adressieren, bieten sich zunehmend Chancen der personalisierten und individualisierten Therapieentscheidung. Gerade neue pathophysiologische Erkenntnisse zum Erkrankungsbild und die daraus resultierenden Therapieoptionen, die gezielt spezifische Targets adressieren, bieten Möglichkeiten einer immer differenzierteren und individualisierten medikamentösen Behandlung zur Verbesserung der Versorgung der PsA-Patienten, vor allem mit Fokus auf personalisierte Strategien zur optimalen Behandlung verschiedener Manifestationsformen und -muster. RANDOMISIERTE KONTROLLIERTE STUDIEN UND DEREN RELEVANZ FüR DEN VERSORGUNGSALLTAG: Studienendpunkte randomisierter kontrollierter Studien, deren Studiendesign oft aus der rheumatoiden Arthritis entliehen ist, dienen auch aufgrund der großen Heterogenität der Erkrankung kaum als Basis für individuelle Therapieentscheidungen. Ein mehrschrittiges Vorgehen bei der Auswahl eines individualisierten Behandlungsregimes ist wichtig unter Berücksichtigung der klinischen Manifestation, potenzieller Begleiterkrankungen, von Langzeitsicherheitsaspekten, Kontraindikationen, Applikationsformen und nicht zuletzt des Patientenwunschs.

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