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[Traumatic childbirth and trauma-sensitive obstetric support].

Authors
  • Weidner, Kerstin1
  • Bartmann, Catharina2
  • Leinweber, Julia3
  • 1 Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Medizinische Fakultät, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307, Dresden, Deutschland. [email protected].
  • 2 Frauenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, Josef-Schneider-Str. 4, 97080, Würzburg, Deutschland.
  • 3 Institut für Hebammenwissenschaft, Charité Universitätsmedizin Berlin, Virchowweg 23, 10117, Berlin, Deutschland.
Type
Published Article
Journal
Der Nervenarzt
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Sep 01, 2023
Volume
94
Issue
9
Pages
811–820
Identifiers
DOI: 10.1007/s00115-023-01510-7
PMID: 37351670
Source
Medline
Keywords
Language
German
License
Unknown

Abstract

Eine Geburt ist für Frauen eine Erfahrung, die mit großen Glücksgefühlen und emotionaler Stärkung, aber auch mit Leid und Verzweiflung verbunden sein kann. Biografische traumatische Erfahrungen, insbesondere sexuelle, körperliche und emotionale Gewalt stellen Risikofaktoren für eine traumatische Geburtserfahrung mit der Gefahr der Entwicklung von Traumafolgestörungen und erschwerter Mutter-Kind-Bindung dar. Geburten können jedoch auch durch geburtshilflich indizierte Interventionen oder unzureichende Kommunikation im Kreißsaal primär traumatisch erlebt werden. Das Thema der traumatischen Geburtserfahrung ist in den vergangenen Jahren fachpolitisch kontrovers und teilweise emotional diskutiert worden. Im klinischen Kreißsaalalltag ist es oft ein schmaler Grat zwischen medizinisch notwendigen schnellen Interventionen und emotional zugewandter supportiver traumasensibler und -präventiver Geburtshilfe. Der Beitrag befasst sich mit Ursachen und Präventionsstrategien traumatischer Geburtserfahrungen aus geburtshilflicher, hebammenwissenschaftlicher und psychotherapeutischer Sicht.

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