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Topische Therapie bei Psoriasis vulgaris - ein Behandlungspfad

Authors
  • Philipp, Sandra
Type
Published Article
Journal
Karger Kompass Dermatologie
Publisher
S. Karger GmbH
Publication Date
Jul 08, 2019
Volume
7
Issue
3
Pages
126–128
Identifiers
DOI: 10.1159/000501219
Source
Karger
Keywords
License
Green
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Abstract

Die topische Therapie besitzt auch im Zeitalter der Biologika und small molecules einen hohen Stellenwert in der Psoriasistherapie, sei es zur Behandlung milder Formen der Psoriasis oder unterstützend bei mittelschweren bis schweren Formen. Neben der Wahl geeigneter Wirkstoffe ist auch die Galenik von Bedeutung, um die Therapie zu optimieren. Der hier vorgestellte Behandlungspfad wurde im Rahmen der PsoNet-Sprecherkonferenz entwickelt und von den Teilnehmern der nationalen Versorgungskonferenz Psoriasis bestätigt. Er beinhaltet die aktuellen Therapieoptionen und stellt diese in einer Grafik dar. Als Goldstandard wird in der Initialtherapie der Plaque-Psoriasis die Fixkombination aus Calcipotriol 50 µg/g und Betamethason-Diproprionat 0,5 mg/g 1 mal täglich über 4 - 8 Wochen empfohlen. Am effektivsten ist der Schaum, jedoch sollte bei der Wahl der Grundlage auch die Patientenpräferenz einbezogen werden. Zur Erhaltungstherapie wird eine 1 - 2 mal wöchentliche (proaktive) Anwendung empfohlen. In zweiter Linie können Vitamin D Analoga und topische Steroide auch als Monotherapien zum Einsatz kommen. Zusätzlich werden spezifische Empfehlungen für besondere Therapiesituationen (Psoriasis inversa, Kopfpsoriasis, palmoplantare Psoriasis) gegeben. Auf die Festlegung von Therapiezielen wird spezieller Wert gelegt. Eine begleitende Basistherapie wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Neue topische Wirkstoffe sind in der Pipeline.

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