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Therapie der Tuberkulose

Authors
  • Diel, Roland1, 2
  • 1 LungenClinic Grosshansdorf, Großhansdorf, Deutschland , Großhansdorf (Germany)
  • 2 Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Airway Research Center North (ARCN), Wöhrendamm 80, Großhansdorf, 22927, Deutschland , Großhansdorf (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Pneumologe
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Feb 11, 2019
Volume
16
Issue
2
Pages
117–130
Identifiers
DOI: 10.1007/s10405-019-0234-x
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Trotz rückläufiger Erkrankungszahlen verursachte die Tuberkulose (TB) im Jahre 2016 weltweit noch mehr als 10 Mio. Neuerkrankungen und fast 1,7 Mio. Todesfälle, wobei ca. 10 % der inzidenten TB-Patienten mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) infiziert sind. In Deutschland ist seit 2015 vor allem aufgrund der vermehrten Migration ein deutlicher Anstieg der gemeldeten TB-Fälle zu verzeichnen. Die Behandlung der TB erfolgt stets mit einer Kombination aus mehreren Antibiotika. Bei früher Diagnosestellung und Therapieeinleitung besteht eine günstige Prognose. Die Behandlungserfolge multiresistenter und extensiv resistenter Erreger sind deutlich schlechter als die der sensiblen TB. Medikamentenresistenzen und/oder HIV-Koinfektionen erhöhen die Letalität. Im nachfolgenden Beitrag werden die Grundlagen der Standardtherapie, der Therapie bei Mono- und Polyresistenzen gegenüber Antituberkulotika sowie der multiresistenten TB erklärt. Anschließend werden die Modifikationen der Therapie bei extrapulmonaler TB und bei ausgewählten schweren Grunderkrankungen inklusive HIV dargestellt und die erforderlichen Verlaufskontrollen erläutert. Darüber hinaus werden die Besonderheiten der TB-Therapie im Kindes- und Jugendalter aufgeführt.

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