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[State of the art in the diagnostics of hepatocellular carcinoma and current treatment options].

Authors
  • Ringe, K I1
  • Hinrichs, J B2
  • 1 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg Str. 1, 30625, Hannover, Deutschland. [email protected]
  • 2 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg Str. 1, 30625, Hannover, Deutschland.
Type
Published Article
Journal
Der Radiologe
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Feb 01, 2021
Volume
61
Issue
2
Pages
213–226
Identifiers
DOI: 10.1007/s00117-020-00798-9
PMID: 33464405
Source
Medline
Keywords
Language
German
License
Unknown

Abstract

Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) ist der häufigste primäre maligne Lebertumor und entsteht zumeist auf dem Boden einer Leberzirrhose. 80–85 % der HCC weisen ein typisches Kontrastmittel(KM)-Verhalten in der Bildgebung auf, gekennzeichnet durch eine arterielle Hypervaskularisation, gefolgt von einem Auswaschen in der portal- bzw. spätvenösen Phase. Dieses spezifische KM-Verhalten ist bei entsprechenden Risikopatienten für die Diagnose ausreichend. Die Verwendung leberspezifischer KM kann die Sensitivität für die Detektion des HCC steigern und die Differenzierung gegenüber anderen Läsionen erleichtern. Bei Erstdiagnose sind etwa 50 % der HCC solitär, 40 % multifokal und 10 % diffus. Je nach Tumorausdehnung und -stadium umfassen therapeutische Optionen lokale Maßnahmen (Resektion, Ablation, Bestrahlung, Lebertransplantation) sowie lokoregionäre (transarterielle Chemoembolisation, selektive interne Radiotherapie) oder systemische Therapien (inkl. Immuntherapie), jeweils als alleinige Maßnahme oder in verschiedenen Kombinationen.

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