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Space and image : a cross-disciplinary study of architecture and cinema / Raum und Bild : eine interdisziplinäre Studie über Architektur und Kino

Authors
  • Liu, Quanquan
Publication Date
Aug 13, 2021
Identifiers
DOI: 10.14279/depositonce-11940
OAI: oai:depositonce.tu-berlin.de:11303/13146
Source
DepositOnce
Keywords
Language
English
License
Unknown
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Abstract

This cross-disciplinary study intends to establish a bridge connecting architecture and cinema. Space, as one of the most important concepts in modern architecture, is where my interests started. Cinema, as a newborn technology in the late nineteenth century and a significant art form in the twentieth century, has enriched our understandings on space. In order to study the issue of cinematic space, I employ the concept of image – the movement-image and the time-image that defined by Gilles Deleuze, as the essence of cinema. Hence, my aim is to relate image to space, to study the architectural space through the cinematic image. The study begins with concepts and theories from philosophy and film studies, and then moves towards case study on cinema and architecture. The first significant concept is the cinematic image. Since the image always requires a body to perceive it, the cinematic body is the one that responsible for the cinematic image. However, the cinematic body is not a physical or materialized body but an abstract concept, which involves two conditions: the static and the dynamic. Based on them, I develop two sub-concepts as well as the principle characteristics of the cinematic image: atmosphere, related to the relatively static perception; movement, related to the dynamic perception. Atmosphere, as a philosophical concept given by Hermann Schmitz, the founder of New Phenomenology, is considered to be an area-less space of feelings (der Gefühlsraum) that related to the felt body (der Leib). I study on visual and audio elements that create cinematic atmospheres, including form, material (and materiality), color, light, sound and human behavior (a complex of visual and audio element), to associate them with emotions and feelings. Movement, as the last but not at least key concept, is categorized into two types: the perceptible movement, which refers to, at first, the cinematic flâneur, as well as human behavior and actions; and the potential movement, a tendency and possibility of movement, which leads to a fascinating topic of frames and layers. After discussing all the key concepts, I carry on with case study. I choose films from three film masters, Michelangelo Antonioni, Federico Fellini and Yasujirō Ozu, to analyze them from new perspectives of atmosphere and movement (the two factors are hardly separable in a specific case study). The methodology of the new approach to study films is of great importance and it could benefit the study on architectural space. Next, for the issue of architectural atmosphere, I study the work of German architect Emil Steffann; for the issue of movement in architecture, I start with frames in traditional Chinese Gardens, and the “montage of architecture” argued by Sergei Eisenstein, and then discuss spatial movement in historical periods (the Renaissance and Baroque architecture), and finally I point out some similarity between films and modern architecture – the work of Antonioni and Ozu leads me to the work of Adolf Loos (villa Müller) and Mies van der Rohe (villa Tugenhat). Through my whole study, I intend to demonstrate how the knowledge of atmosphere and movement derived from cinema could be applied to the study of architectural space. I summarize the conclusion of my research into three specific aspects: how could atmosphere work as an aesthetic in both cinema and architecture; how to study everyday life and everyday space through films; how to use the new understandings on frames and layers to distinguish various concepts of space, as well as establishing architectural design methods. / Mit dieser interdisziplinären Studie soll eine Brücke zwischen Architektur und Kino geschlagen werden. Der Raum, als eines der wichtigsten Konzepte in der modernen Architektur, ist der Ausgangspunkt meiner Interessen. Das Kino, als eine neugeborene Technologie im späten neunzehnten Jahrhundert und als eine bedeutende Kunstform im zwanzigsten Jahrhundert, hat unser Verständnis vom Raum bereichert. Um die Bedeutung des filmischen Raums zu untersuchen, verwende ich die zwei Begriff des Bildes - das Bewegungs-Bild und das Zeit-Bild, die von Gilles Deleuze als das Wesen des Kinos definiert wurden. Mein Ziel ist es demzufolge, Bild und Raum zueinander in Beziehung zu setzen und den architektonischen Raum durch das filmische Bild zu untersuchen. Die Studie beginnt mit Konzepten und Theorien aus der Philosophie und den Filmwissenschaften und geht dann zu Fallstudien von Kino und Architektur über. Der erste bedeutende Begriff ist das Filmbild. Ein Bild braucht immer einen Körper um es wahrzunehmen, hingegen ist der Filmkörper ein Element, der für das entstehen des Filmbild verantwortlich ist. Der kinematische Körper ist jedoch kein physischer oder materialisierter Körper, sondern ein abstrakter Begriff, der zwei Bedingungen beinhaltet: die statische und die dynamische Bedingung. Darauf aufbauend entwickle ich zwei Teilkonzepte sowie das Hauptmerkmale des Filmbildes: Die Atmosphäre, bezogen auf die relativ statische Wahrnehmung; die Bewegung, bezogen auf die dynamische Wahrnehmung. Atmosphäre, als ein philosophischer Begriff von Hermann Schmitz, dem Begründer der Neuen Phänomenologie, gilt als ein flächenloser Gefühlsraum, der sich auf den Leib bezieht. Des Weiteren beschäftige ich mich mit visuellen und akustischen Elementen, die filmische Atmosphären erzeugen, darunter zählen: Form, Material (und Materialität), Farbe, Licht, Ton und das menschlichem Verhalten (ein Komplex aus visuellen und akustischen Elementen). Diese bring ich mit Emotionen und Gefühlen in Verbindung um die filmische Atmosphäre darzustellen. Die Bewegung, als letztes thematisiert aber nicht als das letzte Schlüsselkonzept dieser Studie, wird in zwei Typen kategorisiert: zum einen die wahrnehmbare Bewegung, die sich zunächst auf den filmischen Flaneur, aber auch auf das menschliche Verhalten und Handeln bezieht; zum anderen die potentielle Bewegung, eine Tendenz und Möglichkeit der Bewegung, die zu einem faszinierenden Thema von Gestaltung führt. Nachdem ich alle Schlüsselkonzepte diskutiert habe, fahre ich in meiner Arbeit mit einer Fallstudie fort. Hierfür wähle ich Filme von drei Filmmeistern aus, Michelangelo Antonioni, Federico Fellini and Yasujirō Ozu,, um diese schließlich aus neuen Perspektiven von Atmosphäre und Bewegung zu analysieren. Dieser neuen Ansatzes zur Untersuchung von Filmen ist von großer Bedeutung, und könnte eine Methodik sein die der Studie über den architektonischen Raum zugute kommt. Hiernach beschäftige ich mit dem Thema über die architektonische Atmosphäre, hierfür betrachte ich das Werk des deutschen Architekten Emil Steffann. Für das erläutern des Themas zu der Bewegung in der Architektur beginne ich mit der Analyse von der Gestaltung in traditionellen chinesischen Gärten und diskutiere dann die „Montage der Architektur“ wie sie von Sergei Eisenstein argumentiert wurde. Des weitern nehme ich Bezug wie die Bewegung in historischen Perioden in Europa (der Renaissance- und der Barockarchitektur) gesehen wurde und schließlich weise ich auf eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Filmen und moderner Architektur hin. Das Werk von Antonioni und Ozu führt mich zu den Arbeiten von Adolf Loos und Mies van der Rohe. Mit meine Studienarbeit möchte ich einen neuen Ansatz zeigen, wie das Wissen über Atmosphäre und Bewegung vom Kino abgeleitete werden kann und auf die Untersuchung des architektonischen Raums angewandt werden könnte. Ich fasse das Fazit meiner Forschung zu drei spezifischen Aspekten zusammen: - Wie könnte Atmosphäre als Ästhetik sowohl im Kino als auch in der Architektur funktionieren; - Wie kann man das Alltagsleben und den Alltagsraum mit Hilfe von Filmen untersuchen; - Wie kann man das neue Verständnis von Gestaltung nutzen, um verschiedene Raumkonzepte zu unterscheiden, sowie um architektonische Entwurfsmethoden zu etablieren.

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