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Sollten den Betreuern wissenschaftlichen Nachwuchses Anreize gesetzt werden?

Authors
  • Sadowski, Dieter
  • Schneider, Peter
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Betriebswirtschaft
Publisher
SP Gabler Verlag
Publication Date
Jun 09, 2011
Volume
81
Issue
Suppl 4
Pages
105–123
Identifiers
DOI: 10.1007/s11573-011-0472-9
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die in jüngster Zeit auch in Deutschland zunehmenden Versuche, die Qualität der Doktorandenausbildung und vor allem -forschung zu erhöhen, orientieren sich vielfach an dem Modell der amerikanischen Forschungsuniversitäten. Dem impliziten oder expliziten Glauben an die Wirksamkeit des New Public Management liegt die Idee zu Grunde, dass weniger Staatseinfluss, mehr Wettbewerb, eine stärkere Binnenhierarchie und der verstärkte Einfluss externer Stakeholder eine solche Verbesserung wahrscheinlich machen. Mit Hilfe einer fuzzy-set-Qualitative Comparative Analysis (fsQCA) qualitativer und quantitativer Daten 26 europäischer und US-amerikanischer Departments der Volkswirtschaftslehre untersuchen wir, wie sich NPM-Steuerungsinstrumente in den Jahren 2001 und 2002 auf den Verbleib von Doktoranden im akademischen System ausgewirkt haben. Um den Einfluss von organisatorischen Reformen und Ressourcenausstattung trennen zu können, berücksichtigen wir näherungsweise die finanziellen Ressourcen sowie die Größe von Departments – gemessen an der Zahl der Professoren sowie der Zahl der Doktoranden – und schließlich die Veröffentlichungsintensität der Professoren eines Departments. Unsere Ergebnisse zeigen, dass gleicher Erfolg zwar mit unterschiedlichen Governance-Konfigurationen einhergehen kann, allerdings notwendigerweise einen Wettbewerb um Mittel und Graduierte voraussetzt.

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