Affordable Access

Access to the full text

Sinnvolle Diagnostik bei Vertebralisinsuffizienz

Authors
  • Verdenhalven, T.1
  • Yousefi, S.1
  • Stockmann, U.1
  • 1 Abteilung für Allgemein- u. Gefäßchirurgie, Franziskus-Krankenhaus, Budapester-Straße 13 – 19, D-10787 Berlin
Type
Published Article
Journal
Gefässchirurgie
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
May 01, 1998
Volume
3
Issue
2
Pages
88–91
Identifiers
DOI: 10.1007/PL00010509
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die Indikation zur Vertebralisrekonstruktion ist im Gegensatz zu den Eingriffen an der Karotisstrombahn nicht standardisiert. In einer prospektiven Untersuchung an 44 Patienten sollte gezeigt werden, ob eine erweiterte präoperative Diagnostik die Entscheidung zum operativen Vorgehen erleichtern kann. Die Diagnostik beinhaltete i. a. DSA, CCT, MRT, Langzeit-EKG, otoneurologische und neurologische Untersuchung und Vertebralisflußmessung mittels Farbdoppler. Wir verglichen die prä- u. postoperativen Befunde mit den subjektiven Beschwerden der Patienten. Operativ wurde entweder eine Vertebralistransposition in die ACC vorgenommen oder ein C1-Bypass zwischen ACC und Atlasschlinge implantiert. Bei der Nachuntersuchung 6 – 9 Monate postoperativ waren 72% der Patienten deutlich gebessert oder beschwerdefrei. Die Validität der angewandten Diagnostika in Hinblick auf einen Operationserfolg enttäuschte, insbesondere die Vertebralisflußmessung. Für uns sind nach über 600 Eingriffen seit 1980 weiterhin exakte Anamnese und suffiziente Angiographie entscheidend für die Operationsindikation.

Report this publication

Statistics

Seen <100 times