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Rechtsterroristische Gewalt in den 1970er Jahren

Authors
  • Manthe, Barbara1
  • 1 Leiterin des DFG-Forschungsprojekts „Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland, 1970–1990“ beim Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/ Neonazismus (FORENA) an der Hochschule Düsseldorf, Münsterstrasse 156, 40476, Germany , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
Publisher
De Gruyter Oldenbourg
Publication Date
Jan 01, 2020
Volume
68
Issue
1
Pages
63–94
Identifiers
DOI: 10.1515/vfzg-2020-0003
Source
De Gruyter
Keywords
License
Yellow

Abstract

1979 standen zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Neonazis vor Gericht, denen terroristische Aktivitäten vorgeworfen wurden. Sie hatten in Norddeutschland eine Untergrundgruppe, die Kühnen-Schulte-Wegener-Gruppe, gebildet. Über diesen Fall ist, wie über den bundesdeutschen Rechtsterrorismus vor 1990 generell, bislang nur wenig bekannt. Barbara Manthe beleuchtet den Entstehungskontext und die Taten der Gruppe, die Raub- und Banküberfälle beging und politische Attentate plante. Zudem analysiert sie den Gerichtsprozess gegen die Täter in Bückeburg (Niedersachsen). Welchen Einfluss hatte der Sicherheitsdiskurs der 1970er Jahre auf die Verhandlung, die von den Verantwortlichen ausdrücklich Terroristenprozess präsentiert wurde? Waren die Angeklagten darin erfolgreich, mit Propaganda und Provokation vor Gericht ihre eigene terrorist show zu inszenieren?

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