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Strahlenhygiene in der medizinischen Röntgenbildgebung

Authors
  • Brix, G.1
  • Veit, R.1
  • Häusler, U.1
  • 1 Bundesamt für Strahlenschutz, Fachbereich Strahlenschutz und Gesundheit, Abteilung für Medizinischen und Beruflichen Strahlenschutz, Ingolstädter Landstr. 1, Neuherberg, 85764, Deutschland , Neuherberg (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Radiologe
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Oct 16, 2010
Volume
50
Issue
10
Pages
913–928
Identifiers
DOI: 10.1007/s00117-009-1944-6
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Um den Strahlenschutz in der medizinischen Röntgenbildgebung sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern, fordert die Röntgenverordnung eine rechtfertigende Indikation für jede individuelle Röntgenanwendung sowie die Optimierung der verwendeten Technik. Als ein Mittel der Optimierung wurden in Deutschland diagnostische Referenzwerte für häufige und/oder dosisintensive Röntgenanwendungen eingeführt, deren Beachtung von der zuständigen Ärztlichen Stelle regelmäßig überprüft wird. Unverzichtbare Voraussetzung für die Umsetzung dieser strahlenschutzrechtlichen Vorgaben ist die Ermittlung einfach messbarer Dosisgrößen. Sie bilden auch die Basis für die Abschätzung von Organdosiswerten und der effektiven Dosis für die Expositions- und Risikobewertung. Es ist das Ziel dieses Beitrags, die wesentlichen dosimetrischen Konzepte und Methoden für die strahlenhygienische Bewertung von Aufnahmen, Durchleuchtungen und CT-Untersuchungen zu erläutern. Des Weiteren werden praktische Maßnahmen zur Reduktion der Strahlenexposition von Patienten und Personal besprochen.

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