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Quantifizierung des Behandlungserfolgs bei geriatrischen Sakrumfrakturen

Authors
  • Osterhoff, Georg1
  • Scheyerer, Max J.2
  • Spiegl, Ulrich J.3
  • Schnake, Klaus J.4
  • Siekmann, Holger5
  • 1 UniversitätsSpital Zürich, Klinik für Traumatologie, Raemistrasse 100, Zürich, 8091, Schweiz , Zürich (Switzerland)
  • 2 Universitätsklinikum Köln, Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kerpener Straße 62, Köln, 50937, Deutschland , Köln (Germany)
  • 3 Universitätsklinikum Leipzig, Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie, Liebigstr. 20, Leipzig, 04103, Deutschland , Leipzig (Germany)
  • 4 Schön Klinik Nürnberg Fürth, Zentrum für Wirbelsäulen- und Skoliosetherapie, Europa-Allee 1, Fürth, 90763, Deutschland , Fürth (Germany)
  • 5 Universitätsklinikum Halle, Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Ernst-Grube-Straße 40, Halle (Saale), 06120, Deutschland , Halle (Saale) (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Unfallchirurg
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
May 24, 2018
Volume
122
Issue
4
Pages
293–298
Identifiers
DOI: 10.1007/s00113-018-0511-x
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

HintergrundGeriatrische Sakrumfrakturen stellen eine eigenständige Frakturentität mit wachsender Inzidenz und von steigender gesundheitsökonomischer Relevanz dar. Die Ziele der Behandlung sind sehr unterschiedlich zu denen bei jüngeren Patienten mit Hochenergiebeckenverletzungen. Um den Erfolg der Behandlung geriatrischer Sakrumfrakturen beurteilen zu können, müssen daher andere, vielleicht auch neue Messinstrumente zur Anwendung kommen.FragestellungLiteraturübersicht zu den vorhandenen Konzepten und Messinstrumenten der Outcome-Messung nach geriatrischen Sakrumfrakturen.MethodikNarrativer Übersichtsartikel basierend auf einer Recherche der relevanten deutsch- und englischsprachigen Literatur der letzten 10 Jahre.ErgebnisseGeriatrische Sakrumfrakturen führen zu einer verminderten Mobilität, einer erhöhten körperlichen und sozialen Abhängigkeit und einer hohen Morbiditäts- und Mortalitätsrate. Standardisierte spezifische Beurteilungsverfahren zur Beurteilung des funktionellen Ergebnisses nach geriatrischen Sakrumfrakturen fehlen. Bis diese entwickelt werden, scheint die parallele Erfassung von Mortalität, Timed „Up and Go“ Test, Oswestry Disability Index und einem generischen Gesundheitsfragebogen (Short Form-36, EurQul-5D) am sinnvollsten.SchlussfolgerungUnser Wissen über den natürlichen Verlauf nach geriatrischen Sakrumfrakturen ist derzeit limitiert, durch das Fehlen gut validierter Instrumente zur Messung des radiologischen und funktionellen Outcome. Dies gilt es zu beachten, wenn der Erfolg neuer Therapien für diese Patienten beurteilen werden muss. Zukünftige Studien sollten existierende Scores für diese Patientengruppe validieren und neue spezifische Messinstrumente entwickeln.

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