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Primäre und sekundäre Effekte kultureller Praktiken

Authors
  • Schittenhelm, Karin1
  • 1 Universität Siegen, FB 1 / Soziologie, Adolf-Reichwein-Str. 2, Siegen, D-57068, Germany , Siegen (Germany)
Type
Published Article
Journal
KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie
Publisher
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Publication Date
Dec 01, 2005
Volume
57
Issue
4
Pages
691–713
Identifiers
DOI: 10.1007/s11577-005-0221-6
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Kulturelle Einflussfaktoren auf soziale Ungleichheiten sind Gegenstand neuerer Debatten in der Soziologie, die vor allem exklusive Funktionen von „Kultur“ hervorheben. Auf der Basis einer interkulturell vergleichenden Untersuchung analysiert der Beitrag, inwieweit kulturelle Praktiken und Stile für berufliche Orientierungen und Ausbildungschancen junger Migrantinnen eine Rolle spielen. Junge Migrantinnen und einheimische junge Frauen haben demnach parallele Formen gefunden, um den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu bewältigen. Eine Umsetzung beruflicher Orientierungen und Stilpräferenzen ist aufgrund eingeschränkter Chancen für alle Vergleichsgruppen nicht grundsätzlich gegeben. Doch unterscheidet der qualitative Forschungsansatz, inwiefern kulturelle Praktiken per se oder erst über ihre gesellschaftliche Bewertung für den Verlauf der Statuspassage zwischen Schule und Berufsausbildung relevant werden. Auf diese Weise stehen primäre und sekundäre Effekte von „Kultur“ zur Diskussion.

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