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Personalisierte Medizin bei pulmonaler Hypertonie

Authors
  • Milger-Kneidinger, K.
Type
Published Article
Journal
Der Pneumologe
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Jan 15, 2019
Volume
16
Issue
2
Pages
76–87
Identifiers
DOI: 10.1007/s10405-018-0227-1
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die pulmonale Hypertonie ist eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, welche über den erhöhten mittleren pulmonal-arteriellen Druck definiert ist. Die personalisierte Medizin zielt darauf ab, die Therapie individuell auf den Patienten und seine Krankheitscharakteristika abzustimmen und so die Therapieansprache und das Ergebnis zu verbessern. Im vorliegenden Artikel werden aktuelle und zukünftige Ansätze zur Implementierung der personalisierten Medizin bei der pulmonalen Hypertonie dargestellt. Durch die Anwendung der ätiologischen Klassifikation, die Vasoreagibilitätstestung, die Risikostratifizierung, die genetische Testung, aber auch die Berücksichtigung klinischer Charakteristika wie Alter und Geschlecht wird eine Personalisierung der Therapie bereits heute angewendet. In Zukunft könnten auch pharmakogenetische Untersuchungen helfen, das Ansprechen auf bestehende und neue medikamentöse Therapien vorherzusagen. Mit Hilfe der „Omics“-Technologien werden heute neue Erkenntnisse nicht nur im Bereich des Genoms und Transkriptoms sondern auch des Epigenoms, Metaboloms und Proteoms gewonnen. Diese könnten künftig eine weitere Unterteilung der Patientengruppen und die Entwicklung neuer personalisierter Therapien erlauben.

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