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Paraffinoma of lips and oral mucosa: Case report and brief review of the literature.

Authors
  • Friedrich, Reinhard E1
  • Zustin, Jozef2
  • 1 Oral and Cranio-Maxillofacial Surgery, Eppendorf University Hospital, University of Hamburg, Germany. , (Germany)
  • 2 Gerhard-Domagk-Institute of Pathology, Westfälische Wilhelms University, Münster, Germany. , (Germany)
Type
Published Article
Journal
GMS Interdisciplinary plastic and reconstructive surgery DGPW
Publication Date
Jan 01, 2014
Volume
3
Identifiers
DOI: 10.3205/iprs000046
PMID: 26504716
Source
Medline
Keywords
License
Unknown

Abstract

Die interstitielle Applikation von Paraffin ist in der plastischen und Wiederherstellungschirurgie obsolet, weil zu erwarten ist, dass am Ort der Applikation dauerhaft ausgedehnte Fremdkörpergranulome entstehen, die einen erheblichen Krankheitswert entwickeln können. Darüber hinaus sind die interstitiell eingebrachten, fein dispersen Öltröpfchen nicht ortsstabil. Der gewünschte ästhetische Effekt kann somit durch Verlagerungen des Gemisches verloren gehen. Zudem führt der Zusammenfluss nicht resorbierbaren Paraffins im Bindegewebe als Korrelat der chronischen Entzündungsreaktion zu den fühl- oder auch sichtbaren Verhärtungen des Integuments, die zum Krankheitswert der Fremdkörperinstillation wesentlich beitragen. Der Fallbericht beschreibt das Bemühen, angesichts einer ausgedehnten Injektion von Paraffin in die Lippen durch geeignete chirurgische Maßnahmen zumindest temporär das Erscheinungsbild zu harmonisieren. Die Literatur zum Thema wird kurz zusammengefasst. Darüber hinaus wird mit modernen immunhistochemischen Methoden die interstitielle Fremdkörperreaktion weiter spezifiziert.

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