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Okuläre Melanome

Authors
  • Kalirai, H.1
  • Müller, P. L.2
  • Jaehne, D.3
  • Coupland, S. E.1, 4
  • 1 University of Liverpool, Liverpool Ocular Oncology Research Group, Department of Molecular and Clinical Cancer Medicine, Institute of Translational Medicine, Liverpool, Großbritannien , Liverpool (United Kingdom)
  • 2 Universitäts-Augenklinik Bonn, Bonn, Deutschland , Bonn (Germany)
  • 3 Institut für Gewebediagnostik Pathologie MVZ HELIOS Klinik Emil von Behring, Berlin, Deutschland , Berlin (Germany)
  • 4 University of Liverpool, Institute of Translational Medicine, 6th Floor Duncan Building, Daulby Street, Liverpool, L69 3GA, Großbritannien , Liverpool (United Kingdom)
Type
Published Article
Journal
Der Pathologe
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Oct 16, 2017
Volume
38
Issue
6
Pages
491–499
Identifiers
DOI: 10.1007/s00292-017-0389-3
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Das Melanom ist der häufigste primäre Tumor des Auges im Erwachsenenalter. Etwa 95 % der okulären Melanome entstehen intraokular in der Uvea (d. h. Iris, Ziliarkörper und Chorioidea), wohingegen die verbleibenden 5 % in der Konjunktiva lokalisiert sind. Obgleich allgemein angenommen wird, dass sich uveale und konjunktivale Melanome aus Melanozyten entwickeln, unterscheiden sich die beiden Entitäten sowohl klinisch als auch biologisch. Darüber hinaus sind okuläre Melanome von den häufigeren Melanomen der Dermis abzugrenzen. Vor kurzem wurden große Fortschritte im Verständnis der zugrunde liegenden Pathophysiologie erzielt. Fortschritte auf molekularer Ebene haben die Prognoseabschätzung und die Identifizierung von therapeutischen Angriffspunkten v. a. für das uveale Melanom verbessert. Dieser Artikel zielt darauf ab, aktuelle Fortschritte bei der molekularen Charakterisierung von uvealen und konjunktivalen Melanomen zu diskutieren und deren Einsatzmöglichkeiten in der Entwicklung personalisierter Therapiestrategien aufzuzeigen.

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