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Mensch-Maschine-Kollaboration: Grundlagen, Gestaltungsherausforderungen und Potenziale für verschiedene Anwendungsdomänen

Authors
  • Bittner, Eva A. C.1
  • Oeste-Reiß, Sarah2
  • Ebel, Philipp Alexander3
  • Söllner, Matthias3, 4
  • 1 Universität Hamburg, Wirtschaftsinformatik, insb. sozio-technische Systemgestaltung, Vogt-Kölln-Straße 30, Hamburg, 22527, Deutschland , Hamburg (Germany)
  • 2 Universität Kassel, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik, Pfannkuchstraße 1, Kassel, 34121, Deutschland , Kassel (Germany)
  • 3 Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI-HSG), Müller-Friedberg-Straße 8, St. Gallen, 9000, Schweiz , St. Gallen (Switzerland)
  • 4 Universität Kassel, Fachgebiet Wirtschaftsinformatik & Systementwicklung, Henschelstraße 4, Kassel, 34127, Deutschland , Kassel (Germany)
Type
Published Article
Journal
HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Publication Date
Jan 16, 2019
Volume
56
Issue
1
Pages
34–49
Identifiers
DOI: 10.1365/s40702-018-00487-1
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Menschliche Zusammenarbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil wissensintensiver Arbeit und längst Analyse- und Gestaltungsgegenstand wirtschaftsinformatischer Forschung. Kollaboration als Form menschlicher Zusammenarbeit, beschreibt die Arbeit von mindestens zwei Individuen an gemeinsamem Material, die auf ein gemeinsames Gruppenziel ausgerichtet ist. Zur Erreichung des Gruppenziels sind Kommunikation, Koordination und Kooperation notwendig. Zunehmend wird menschliche durch Mensch-Maschine-Kollaboration erweitert, in der nicht-menschliche Agenten als autonom handelnde Kollaborationspartner auftreten, wodurch sich neuartige Arbeits- und Kollaborationsszenarien ergeben. Dieser Paradigmenwandel bringt vielfältige sozio-technische Gestaltungsherausforderungen mit sich. Diese reichen von konkreten Anwendungen für Mensch-Maschine-Konstellationen bis hin zur Weiterentwicklung des Methodenkanons der Kollaborationsforschung und insbesondere des sog. Collaboration Engineering, die in diesem Beitrag diskutiert werden. Zunächst wird kritisch die Neuverteilung von Arbeit diskutiert, die durch intelligente Systeme möglich wird und anhand einer Taxonomie das Gestaltungsfeld im Kontinuum Mensch-Maschine-Kollaboration aufgezeigt. Anschließend werden verschiedene Anwendungsfälle skizziert sowie deren Herausforderungen und Potenziale diskutiert. Die Anwendungsfälle umfassen i.) sprachbasierte Agenten zur Facilitation von vormals individueller Ideengenerierung; ii.) nicht-sprachbasierte Mensch-Maschine-Kollaboration im Bereich des autonomen Fahrens; iii.) sprachbasierte Assistenzsysteme im universitären Lehren und Lernen. Der Artikel schließt mit einer für Designer neuer Kollaborationsszenarien relevanten Diskussion von Implikationen für die Gestaltung der Mensch-Maschine-Kollaboration mit Fokus auf Trends hinsichtlich der Weiterentwicklung existierender Methoden des Collaboration Engineerings.

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