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Korrelate für Infektionsschutz nach Impfung

Authors
  • Kowalzik, F.1
  • Faber, J.1
  • Knuf, M.2
  • 1 Universitätsmedizin Mainz, Johannes Gutenberg-Universität, Langenbeckstr. 1, Mainz, 55131, Deutschland , Mainz (Germany)
  • 2 HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken, Wiesbaden, Deutschland , Wiesbaden (Germany)
Type
Published Article
Journal
Monatsschrift Kinderheilkunde
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Jun 20, 2017
Volume
165
Issue
7
Pages
588–595
Identifiers
DOI: 10.1007/s00112-017-0313-1
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die Identifikation von Immunmarkern als Korrelate des Schutzes vor Infektion oder Erkrankung nach einer Impfung oder auch einer natürlichen Infektion ist bedeutend. Sie dienen der Vergleichbarkeit von Studien und können sogar entscheidend für die Zulassung von neuen Impfstoffen sein. Hierbei gilt es, Korrelate des Schutzes vor Erkrankung als messbare Marker des Immungeschehens von anderen Immunmarkern, wie etwa den sogenannten Surrogatmarkern, zu unterscheiden. Der vorliegende Beitrag liefert eine Übersicht über die Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Forschung zu Markern oder Korrelaten des humoralen und des zellulären Immunsystems. Nicht nur historisch sind es v. a. die nach einer Impfung gebildeten antigenspezifischen Antikörper, die den Impferfolg messbar machen und die mit dem Schutz, der beim Individuum erzielt wird, oftmals korrelieren. Heute lässt sich jedoch eine Vielzahl weiterer Parameter der Immunkaskade messen, deren Funktion im Folgenden bei der Beurteilung des Schutzes nach Impfung beschrieben wird.

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