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Jüdische Selbstbehauptung in Berlin

Authors
  • Georgiev, Anna1
  • 1 Europäisches Kolleg Jena, Fürstengraben 13, 07743, Germany , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
Publisher
De Gruyter Oldenbourg
Publication Date
Oct 01, 2019
Volume
67
Issue
4
Pages
537–564
Identifiers
DOI: 10.1515/vfzg-2019-0038
Source
De Gruyter
Keywords
License
Yellow

Abstract

Während der NS-Zeit wurden rund 500 Thorarollen auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin Weißensee vor der Zerstörung bewahrt. Bisher galt die Erforschung der konkreten Umstände als Desideratum. Anna Georgiev kann die Geschichte der in Weißensee versteckten Thorarollen von ihrer Einlagerung bis hin zu ihrer Verteilung nach dem Krieg durch Hannah Arendt im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Jewish Cultural Reconstruction nun weitergehend rekonstruieren, dabei greift sie auch auf bisher unveröffentlichtes Bildmaterial zurück. Das Verstecken der Thorarollen lässt sich als Form von Widerstand und jüdischer Selbstbehauptung begreifen. Trotz drohender Deportation setzten sich die Beteiligten für den Erhalt der Rollen und somit für die Bewahrung jüdischer Traditionen ein.

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