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Jan van Breemen (1874–1961)

Authors
  • Keitel, W.1
  • 1 Medizinhistorische Sammlung Gommern-Vogelsang, Archiv der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Am Kiefernhang 3, Gommern-Vogelsang, 39245, Deutschland , Gommern-Vogelsang (Germany)
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Rheumatologie
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Apr 14, 2013
Volume
72
Issue
5
Pages
491–499
Identifiers
DOI: 10.1007/s00393-013-1156-3
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die Entstehung des Fachgebietes der Rheumatologie aus der Balneologie in den ersten 3 Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts lässt sich exemplarisch am Leben des Niederländers Jan van Breemen (1874–1961) verfolgen. Ursprünglich mit physikalischer Therapie befasst, regte er erstmals 1913 den Zusammenschluss rheumatologisch interessierter Ärzte an und verfolgte dieses Ziel über mehrere Zwischenschritte bis zur Gründung der Internationalen Liga gegen den Rheumatismus im Jahr 1928. In dem zuvor gegründeten Institut in Amsterdam richtete er das Beratungsbüro der Liga ein. Sie vereinigte nach zehnjährigem Bestehen bereits 21 Länder. Van Breemen organisierte als ihr Generalsekretär 6 internationale Kongresse. Die von ihm herausgegebene dreisprachige Zeitschrift Acta rheumatologica erschien bis 1939 in 43 Ausgaben und hatte wesentlichen Anteil an der Bildung einer internationalen rheumatologischen Gemeinschaft. In den Nachkriegsjahren gab van Breemen den Anstoß zur Gründung der Europäischen Liga gegen Rheumatismus (EULAR) und widmete sich mit der von ihm 1954 ins Leben gerufenen Selbsthilfeorganisation der sozialen Betreuung rheumatisch Erkrankter in den Niederlanden.

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