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Intravitreales Bevacizumab bei der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration

Authors
  • Ladewig, M. S.1
  • Ziemssen, F.2
  • Jaissle, G.2
  • Helb, H.-M.1
  • Scholl, H. P. N.1
  • Eter, N.1
  • Bartz-Schmidt, K. U.2
  • Holz, F. G.1
  • 1 Universität, Augenklinik, Ernst-Abbe-Straße 2, Bonn, 53127 , Bonn
  • 2 Universität, Augenklinik, Tübingen , Tübingen
Type
Published Article
Journal
Der Ophthalmologe
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Jun 01, 2006
Volume
103
Issue
6
Pages
463–470
Identifiers
DOI: 10.1007/s00347-006-1352-5
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die Wirksamkeit des Anti-VEGF-Therapiekonzepts bei der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) konnte bereits für Pegaptanib und Ranibizumab gezeigt werden. Mit Bevacizumab steht ein Antikörper gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) zur Verfügung, der ursprünglich für onkologische Anwendungsgebiete mit intravenöser Applikation entwickelt wurde. Im „Off-label use“ von Bevacizumab zeigte sich in ersten Fallberichten auch ein Therapieeffekt nach intravitrealer Applikation bei der neovaskulären AMD. Weltweit wurden mittlerweile auf diese Weise, auch aufgrund der mitunter erstaunlich positiven morphologischen und funktionellen Effekte, schon mehrere Tausend Patienten behandelt. Allerdings fehlen kontrollierte, prospektive Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit von Bevacizumab bei der neovaskulären AMD. Hier sollen aktuelle Daten zusammengefasst und diskutiert werden. Mit dem Pooling von Daten und einer dafür eigens eingerichteten webbasierten Datenbank sollen bald aussagekräftigere Ergebnisse zur Verfügung stehen. Insbesondere gibt es noch offene Fragen hinsichtlich Dosierung, Applikationsintervall, Gesamtdauer der Applikation, biologischer Halbwertszeit und Langzeitsicherheit des Medikaments.

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