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Insufficient fibrinogen response following free flap surgery is associated with bleeding complications.

Authors
  • Kolbenschlag, Jonas1
  • Diehm, Yannick2
  • Daigeler, Adrien3
  • Kampa, David4
  • Fischer, Sebastian2
  • Kapalschinski, Nicolai5
  • Goertz, Ole1
  • Lehnhardt, Marcus3
  • 1 Department of Plastic Surgery, Reconstructive and Esthetic Surgery, Handsurgery, Martin-Luther-Hospital Berlin, Germany; Department of Plastic Surgery, Burn Center, Sarcoma Center, BG University Hospital, Ruhr University, Bochum, Germany. , (Germany)
  • 2 Department of Hand-, Plastic and Reconstructive Surgery, Burn Trauma Center, BG Trauma Center Ludwigshafen, University of Heidelberg, Ludwigshafen, Germany. , (Germany)
  • 3 Department of Plastic Surgery, Burn Center, Sarcoma Center, BG University Hospital, Ruhr University, Bochum, Germany. , (Germany)
  • 4 Department of Surgery, BG University Hospital Bergmannsheil, Ruhr University, Bochum, Germany. , (Germany)
  • 5 Department of Plastic Surgery, Reconstructive and Esthetic Surgery, Handsurgery, Martin-Luther-Hospital Berlin, Germany. , (Germany)
Type
Published Article
Journal
GMS Interdisciplinary plastic and reconstructive surgery DGPW
Publication Date
Jan 01, 2016
Volume
5
Identifiers
PMID: 27975041
Source
Medline
Keywords
License
Unknown

Abstract

Hintergrund: Mikrovaskulärer Gewebetransfer stellt ein sicheres und zuverlässiges Werkzeug im rekonstruktiven Armamentarium dar. Bezüglich der postoperativen Veränderungen der Gerinnung nach freiem Gewebetransfer und dessen potentieller Morbidität gibt es jedoch nahezu keine Daten.Methoden: Plasma-Fibrinogenkonzentration und Thrombozytenzahl, zusammen mit anderen Parametern, wurden bei 139 Patienten, welche einen freien Gewebetransfer erhielten, vor dem Eingriff, unmittelbar danach und am 1.–3. und 8.–11. postoperativen Tag bestimmt. Im Falle einer Revision wurden die Werte unmittelbar vor dem Revisionseingriff abgenommen.Ergebnisse: Bei Patienten ohne chirurgische Revisionen und bei denen mit Revision wegen Thrombosen des Gefäßstiels stiegen Fibrinogenkonzentration und Thrombozytenzahl während beider postoperativer Zeitpunkte signifikant an. Bei Patienten mit Revision wegen Blutung war kein signifikanter Fibrinogenanstieg zu verzeichnen, so dass deren Wert deutlich niedriger war. Bezüglich der Thrombozytenzahl und der PTT ergaben sich keine Unterschiede zwischen den Gruppen.Schlussfolgerung: Mikrovaskulärer Gewebetransfer führt zu akuten und subakuten Veränderungen der Blutgerinnung, vergleichbar mit anderen ausgedehnten Operationen oder Traumata. Diese führen zu einem Anstieg von Fibrinogen und Thrombozyten. Bei Patienten mit revisionspflichtigen Blutungen zeigte sich ein unzureichender Fibrinogenanstieg. Ein Monitoring und gegebenenfalls die Korrektur der Fibrinogenwerte könnte daher potentiell helfen, Blutungskomplikationen nach freien Lappenplastiken vorzubeugen oder diese zu behandeln.

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