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Histopathologische Befunde bei therapierter und nichttherapierter SARS-CoV-2-Infektion – Bericht über 3 Autopsien

Authors
  • Dettmeyer, R.1
  • Lasczkowski, G.1
  • Weber, A.1
  • Wolter, T.1
  • Kernbach-Wighton, G.1
  • 1 Justus-Liebig-Universität Gießen,
Type
Published Article
Journal
Rechtsmedizin (Berlin, Germany)
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Jul 06, 2020
Pages
1–8
Identifiers
DOI: 10.1007/s00194-020-00408-x
PMID: 32836899
PMCID: PMC7335763
Source
PubMed Central
Keywords
License
Unknown

Abstract

Bei letalem Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion kommt nach bisherigem Kenntnisstand eine Beteiligung mehrerer innerer Organe in Betracht. Im Vordergrund stehen pathologische Befunde im Lungengewebe, berichtet wird aber auch von direkt oder indirekt als Folge einer Infektion mit SARS-CoV‑2 auftretenden (histo-)pathologischen Befunden im Nierengewebe, in der Leber und im Myokard. Der Vergleich der histopathologischen Diagnostik mit konventionell-histologischen Färbungen bei 3 im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion verstorbenen Männern zeigt teils identische Befunde und erlaubt Überlegungen zu Chronologie und Pathophysiologie des Krankheitsverlaufes. Zwei Männer wurden intensivmedizinisch invasiv beatmet; ein Mann starb nach 8 Tagen häuslicher Quarantäne ohne Therapie. Es zeigt sich ein großes Spektrum SARS-CoV-2-assoziierter Befunde.

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