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Der hessische Landgraf Philipp der Großmütige (1504–1567)

Authors
  • Aumüller, Gerhard1
  • 1 Philipps-Universität Marburg, Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin, Bahnhofstr. 7, Marburg, 35032, Deutschland , Marburg (Germany)
Type
Published Article
Journal
Der Urologe
Publisher
Springer Medizin
Publication Date
Nov 06, 2017
Volume
57
Issue
1
Pages
44–53
Identifiers
DOI: 10.1007/s00120-017-0524-z
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Landgraf Philipp von Hessen war eine der führenden Gestalten des Reformationszeitalters. Seine Nebenehe mit Margarete von der Saale führte zu einem massiven Ansehensverlust, und die Aufteilung seiner Herrschaft auf seine vier legitimen Söhne leitete die Spaltung in verschiedene Linien ein. Seine angebliche Triorchie, die man für eine verstärkte sexuelle Aktivität verantwortlich machte, war wohl eine einfache Spermatozele. Die retrospektive Diagnose einer Syphilis ist ebenso fragwürdig. Seine sozialmedizinische Bedeutung liegt in der Gründung der hessischen Hohen Hospitäler zur Versorgung der Armen und Kranken auf dem Lande.

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