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Kultur des Champignons

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Nerthus - Die Kultur des Champignons Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main Sammlung deutscher botanischer Zeitschriften 1753-1914 Nerthus ill. Wochenschr. für Tier- u. Pflanzenfreunde ; Organ für Sammler u. Freunde aller naturwiss. Zweige Die Kultur des Champignons Nietner, Heinrich Hamburg-Altona, 1899 urn:nbn:de:hebis:30:4-34216 - i8i — viel gethan werden kann. Durch diese Anzuchtmethode erhält man frühzeitig kräftig entwickelte Pflanzen für den Garten. Soll Nicoüana colosseafol. varie- gata als Topf- oder Kübelpflanze ge¬ zogen werden, so ist ein öfteres Um¬ setzen, sobald der Wurzelballen gut durchwurzelt ist, in immer grössere Töpfe nötig; da die Pflanze zu ihrer rechten Entwicklung viel Nahrung ge¬ braucht, zeigt sie sich für einen häufigen Dungguss mit Nährsalzen sehr dank¬ bar. Nach wiederholtem Umsetzen gebe man ihr einen Kübel, der mit Abzugs¬ röhren versehen sein muss und bei dem eine Scherbenschicht am Boden die Feuchtigkeit regelt. Nicotiana colossea fol. varügata ist schon als Gartenpflanze geschätzt, wird aber auch als Topf- und Kübelpflanze ihre Verehrer finden, da sie sich zur vorübergehenden Dekoration von Trep¬ penhäusern vorzüglich eignet und auch auf Balkons und Veranden gute Ver¬ wendung finden kann. Die Kultur des Champignons. Von Heinr. Nietner. er Champignon (Agaricus cavi- pestris) ist einer der geschätzte¬ sten und vornehmsten Blätter¬ pilze. Er wächst überall, auf Viehtriften, an Waldrändern, ln lichten Eichenwaldungen, überhaupt überall dort, wo Viehexkremente, be¬ sonders Pferdedünger, in Verwesung übergehen. Infolge dieser Eigenschaft findet man ihn auch im Gemüsegarten und an Mistbeeten. Die Pilze erscheinen ln Gestalt kugelrunder Köpfe über der Erde und werden diese von einem testen Stiele getragen. Bald öffnen sich die Köpfe, indem sich der Rand von dem Stiele ablöst, und bilden den an¬ fangs weissen, später bräunlichen Hut. Um den Ertrag des Champignons '"cht von der Witterung abhängig zu »lachen, ist jetzt fast allgemei

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