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Milz und Kohlehydratstoffwechsel. III. Mitteilung: Über die Traubenzuckerpermeabilität der Erythrocyten

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Der Nachweis der Zuckerpermeabilität der Erythrozyten ist nur bei bestimmten Tierarten, so speziell etwas bei Hund und Rind, deutlich bei Affen und Menschen, gelungen. Über den Einfluss der Milz auf den Glukosegehalt und die Zuckerpermeabilität der Erythrozyten ist es aber bisjetzt fast gar nicht unt rsucht worden. Der Verfasser untersuchte bei normalen und splenektomierten Kaninchen die Verteilung der Glukose in dem Plasma und dem Formbestandteile des Blutes und die Beeinflussung derselben sowohl durch die Injektion von Glukose allein als auch durch die kombinierte von Glukose und Elektralgol, wie in der I. Mitteilung ausgeführt. Andererseits wurde auch im Reagensglas die Zuckerpermeabilität der Erythrozyten geprüft, indem man eine bestimmte Menge Glukose dem Oxalatblut des normalen und des splenektomierten Kaninchens zusetzte und dann zu verschiedenen Zeiten nach dem Stehenlassen im Zimmertemperatur die Zuckermenge je im gesamten Blut, dem Plasma und den Erythrozyten quantitativ bestimmte. Aus meinen Versuchsresultaten kam cs zu folgendem Schlusse: 1) Am normalen Kaninchen befindet sich die Glukose ausschliesslich im Blutplasma. 2) Auch bei der künstlichen Hyperglykämie durch die Traubenzuckerinjektion scheint am Kaninchen die Glukose fast nicht in die roten Blutzellen einzudringen. 3) Die Zuckerpermeabilität der Erythrozyten wird anscheinend weder durch die Elektralgolinjektion noch durch die Splenektomie crheblich beeinflusst. Bei den obigen Versuchen wurden die Blutzuckerbestimmungen nach Hagedorn und Jensen, wie in der 2. Mitteilung erwähnt, ausgeführt.

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