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Cefoperazon, cefsulodin und ceftazidim — drei pseudomonas-wirksame Cephalosporine im Vergleich mit ihren Monobaktamanaloga

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DOI: 10.1016/s0174-3031(83)80151-6

Abstract

Zusammenfassung Diese Studie vergleicht die Wirksamkeit der Cephalosporine Ceftazidim, Cefoperazon und Cefsulodin sowie ihrer Monobaktamanaloga gegen Pseudomonas aeruginosa. Maßstab sind die im Reihenverdünnungsversuch ermittelten minimalen Hemmkonzentrationen (MHK-s) bei 144 Stämmen. Der Autor untersucht den Einfluß verschiedener Nährmedien, menschlichen Serums und anaerober Kulturbedingungen auf die MHK. Deren Abhängigkeit von der Größe des bakteriellen Inokulums liefert Hinweise auf die β-Laktamasefestigkeit der untersuchten Antibiotika. Ceftazidim hemmt die meisten Pseudomonaden bereits bei 2–4 μg/ml und übertrifft damit die beiden übrigen Cephalosporine und alle Monobaktamantibiotika. Sie sind schwächer wirksam als die entsprechenden Cephalosporine. Auch hier besitzt das Ceftazidim-analoge die größte Aktivität; das Gegenstück zum Cefsulodin ist dagegen kein brauchbares Mittel gegen Pseudomonas (MHK > 128 μg/ml). Abgesehen von dieser Ausnahme gleichen die Monobaktamantibiotika in ihren antibiotischen Eigenschaften weitgehend den entsprechenden Cephalosporinen.

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