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Entzündliche Erkrankungen des Pharynx Bildgebende Befunde und diagnostische Strategie

Authors
  • Vogl, T. J.1
  • Mack, M. G.1
  • Balzer, J.1
  • Diebold, T.1
  • 1 Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, DE
Type
Published Article
Journal
Der Radiologe
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Jul 01, 2000
Volume
40
Issue
7
Pages
619–624
Identifiers
DOI: 10.1007/s001170050783
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Zielsetzung. Ziel der Arbeit ist die Vorstellung bildgebender Befunde entzündlicher Pharynx-Erkrankungen auf Basis der CT- und MRT-Diagnostik und interventioneller Techniken. Methodik. Die bildgebende Diagnostik bei entzündlichen Erkrankungen des Pharynx beruht im Wesentlichen auf dem Einsatz der kontrastmittelverstärkten Computertomographie sowie optimierter MRT-Sequenzprotokolle. Dabei ist die Kenntnis der bildmorphologischen Befunde und der Morphologie von Komplikationen entscheidend. Ergebnisse. Der Vorteile der bildgebenden Diagnostik, CT und MRT, liegen in der Möglichkeit, unter der Schleimhaut gelegene, entzündliche Veränderungen zu diagnostizieren sowie lokale oder generalisierte Komplikationen zu evaluieren. Die häufigsten Entitäten stellen dabei parapharyngeal gelegene Abszesse oder phlegmonöse Entzündungen dar. Die Computertomographie erweist sich als vorteilhaft aufgrund der raschen Verfügbarkeit und der präzisen Identifikation flüssigkeits- und lufthaltiger Strukturen. Die MRT besticht durch die verbesserte Weichteilkontrastierung sowie die nicht invasive Flussanalyse mittels MR-Angiographie (MRA). Schlussfolgerungen. Die Spiral-CT sowie die MRT und MRA erlauben wesentliche diagnostische Informationen bei Entzündungen des Pharynx und komplizierten Verläufen.

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