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Endometriumkarzinom: Neue Option für schwierige Therapiesituation

Authors
  • Pölcher, Martin
Type
Published Article
Journal
Kompass Onkologie
Publisher
S. Karger GmbH
Publication Date
May 31, 2022
Volume
9
Issue
2
Pages
76–77
Identifiers
DOI: 10.1159/000525121
Source
Karger
Disciplines
  • Wissenstransfer
License
Green
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Abstract

In die hier kommentierte Phase-III-Studie wurden Patienten mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom eingeschlossen. Die Patienten hatten zuvor mindesten eine platinbasierte Chemotherapie erhalten. Insgesamt 827 Patienten (697 mit pMMR-Krankheit und 130 mit Mismatch-Reparatur-defizienter Krankheit) wurden in zwei Arme randomisiert. Entweder erhielten die Patienten Lenvatinib plus Pembrolizumab (411 Patienten) oder Chemotherapie (416 Patienten). Das mediane progressionsfreie Überleben war mit Lenvatinib plus Pembrolizumab länger als mit Chemotherapie (pMMR-Population: 6,6 vs. 3,8 Monate; Hazard Ratio für Progression oder Tod, 0,60; 95% Konfidenzintervall [CI], 0,50 bis 0,72; P<0,001; insgesamt: 7,2 vs. 3,8 Monate; Hazard Ratio, 0,56; 95% CI, 0,47 bis 0,66; P<0,001). Das mediane Gesamtüberleben war mit Lenvatinib plus Pembrolizumab länger als mit Chemotherapie (pMMR-Population: 17,4 vs. 12,0 Monate; Hazard Ratio für Tod, 0,68; 95% CI, 0,56 bis 0,84; P<0,001; Gesamtüberleben: 18,3 vs. 11,4 Monate; Hazard Ratio, 0,62; 95% CI, 0,51 bis 0,75; P<0,001). Unerwünschte Ereignisse vom Grad 3 oder höher traten bei 88,9 % der Patienten auf, die Lenvatinib plus Pembrolizumab erhielten, und bei 72,7 % der Patienten, die eine Chemotherapie erhielten. Lenvatinib plus Pembrolizumab führte bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom zu einem signifikant längeren progressionsfreien Überleben und Gesamtüberleben als die Chemotherapie.

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