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Einfluss verschiedener, mechanischer Unterstützungssysteme auf die Ergebnisse nach orthotoper Herztransplantation

Authors
  • Schulze, B.1
  • Tenderich, G.1
  • Schulz, U.1
  • El-Banayosy, A.1
  • Arusoglu, L.1
  • Mirow, N.1
  • Hornik, L.1
  • Hall, G.1
  • Schulte-Eistrup, S.1
  • Minami, K.1
  • Körfer, R.1
  • 1 Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie Herzzentrum Nordrhein-Westfalen Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum Georgstraße 11 32545 Bad Oeynhausen, Germany, DE
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Publisher
Steinkopff Verlag
Publication Date
Jun 01, 2001
Volume
15
Issue
3
Pages
103–110
Identifiers
DOI: 10.1007/s003980170035
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Seit März 1989 wurden im HZ-NRW1030orthotope Herztransplantationen (HTx) durchgeführt, darunter waren 159 Patienten (Pt.), die mittels mechanischer Kreislaufunterstützung bis zur HTx überbrückt wurden. Folgende Systeme kamen zum Einsatz: Biomedicus-Zentrifugalpumpe (n=10), Abiomed BVS 5000 (n=16), Thoratec (n=71), Novacor (n=38) und Heart Mate/TCI (n=24). Die kumulative Ein-Jahres-Überlebensrate (ÜR) nach HTx lag je nach verwendetem Unterstützungssystem zwischen 75 und 97%, im Mittel bei 92% gegenüber 79% ÜR nach HTx ohne vorhergehender Kreislaufunterstützung. Die mittlere 3-Jahres-ÜR bei unterstützten Pt. betrug 95% nach HTx versus 77% mit konventioneller HTx. Als system-assoziierte Komplikationen traten in 26% neurologische Störungen, in 18% schwere Blutungen, in 9% systemische Infektionen, in 6% Hernien und in 3% Tascheninfektionen sowie gastrointestinale Störungen auf. Trotz der bekannten Komplikationsraten haben Pt. mit erfolgreichem Bridging eine bessere Prognose nach HTx, insbesondere nach Langzeit-LV-Unterstützung.

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