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Eine Implementierung von Losgröße 1 nach Industrie-4.0-Prinzipien

Authors
  • Wende, Jörg1
  • Kiradjiev, Plamen2
  • 1 IBM Deutschland GmbH, Freiberger Straße 35, Dresden, 01067, Deutschland , Dresden (Germany)
  • 2 IBM Deutschland GmbH, Hechtsheimer Str. 2, Mainz, 55131, Deutschland , Mainz (Germany)
Type
Published Article
Journal
e & i Elektrotechnik und Informationstechnik
Publisher
Springer Vienna
Publication Date
Sep 12, 2014
Volume
131
Issue
7
Pages
202–206
Identifiers
DOI: 10.1007/s00502-014-0222-0
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Die Synergie von Maschine und IT und die daraus resultierenden Geschäftschancen und -modelle sind Zentralthema von Industrie 4.0, einer Initiative mit Fokus auf dem weiteren Ausbau der führenden Rolle des deutschen Maschinen- und Anlagebaus, die auch hohen Stellenwert im Regierungsprogramm einnimmt. Neben den laufenden Standardisierungsbemühungen – Voraussetzung für die herstellerübergreifende Kommunikation – spielen praktische Experimente, realitätsnahe Feldversuche und partnerschaftliche Pilotprojekte eine entscheidende Rolle für die Annäherung der beiden Welten und insbesondere für den zielorientierten Einsatz derer Innovationen. Die entscheidende Bedeutung der Software, die als Innovationstreiber des Maschinenbaus gesehen wird, zeigt der vom IBM-Team um die beiden Autoren gebaute Industrie-4.0-Demonstrator auf Basis eines 3D-Druckers am Beispiel des Losgröße-1-Szenarios. Ein Kunde bestellt sein individuelles Produkt über einen Web-Shop, wodurch ein Produktionsauftrag erstellt wird, der nach Freigabe durch den Verantwortlichen direkt zur Produktion geschickt wird. Dabei werden die Maschinendaten im Kontext des Auftrags auf einem Produktionsleitstand bzw. in einer Augmented Reality App live angezeigt und die gesammelten Daten zwecks tieferer Erkenntnisse bzw. Prognosen analysiert. Flexible vertikale Integration von Maschinen, deren Einbindung in die Geschäftsprozesse über die gesamte Wertschöpfung sowie die aus den Produktionsdaten gewonnenen Erkenntnisse sind einige Industrie-4.0-Szenarien, die sich an diesem Beispiel sehr gut veranschaulichen lassen.

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