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Effect of Schneiderian membrane perforation on sinus lift graft outcome using two different donor sites: a retrospective study of 105 maxillary sinus elevation procedures.

Authors
  • Sakkas, Andreas1
  • Konstantinidis, Ioannis2
  • Winter, Karsten3
  • Schramm, Alexander1
  • Wilde, Frank1
  • 1 Department of Oral and Maxillofacial Surgery, Facial Plastic Surgery, Military Hospital Ulm and Academic Hospital University Ulm, Germany. , (Germany)
  • 2 Department of Prosthodontics, University of Dresden, Germany. , (Germany)
  • 3 Institute of Anatomy, Medical Faculty, University of Leipzig, Germany. , (Germany)
Type
Published Article
Journal
GMS Interdisciplinary plastic and reconstructive surgery DGPW
Publication Date
Jan 01, 2016
Volume
5
Identifiers
DOI: 10.3205/iprs000090
PMID: 26955510
Source
Medline
Keywords
License
Unknown

Abstract

Hintergrund: Die Sinusbodenelevation ist mittlerweile eine etablierte Methode zur Knochenaugmentation im seitlichen Oberkiefer. Ziel der Arbeit war die Evaluation der Auswirkungen von intraoperativ aufgetretenen Perforationen der Schneider’schen Membran bei Sinusbodenelevationen mit autogenen Knochentransplantaten, gewonnen mit Safescraper von zwei verschiedenen Donorseiten, auf den klinischen Erfolg, die Transplantats-Überlebensrate und die Implantatosseointegration. Methoden: In einer retrospektiven Kohortenstudie an der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Bundeswehrkrankenhauses Ulm wurden die Daten von Patienten mit ausgeprägter Oberkiefer-Atrophie untersucht, bei denen zwischen Januar 2011 und Dezember 2011 Sinusbodenelevationen durchgeführt wurden. Bei 99 Patienten (89 Männer, 10 Frauen) mit einem mittleren Alter von 43,1 Jahren wurden 105 Sinusbodenelevationen in einem zweizeitigen Vorgehen mit der Technik des lateralen Zugangs nach Tatum (1986) unternommen. Patientenparameter wie Alter, Rauchen, Spenderegion und chirurgische Komplikationen wurden erhoben und die Korrelation zwischen Sinusmembranenperforation und postoperativer Komplikationsrate wurde ausgewertet. Die Implantation erfolgte 4 Monate nach Sinusaugmentation.Ergebnisse: Es wurden insgesamt 105 Sinusbodenelevationen bei 99 Patienten durchgeführt. Bei 61 Patienten (61,6%) wurde eine Augmentation mit autologen Knochenspänen von der lateralen Sinuswand und bei 38 Patienten (38,4%) von dem anterioren Beckenkammrand durchgeführt. Eine intraoperative Perforation der Schneider’schen Membran trat bei 11 der Fälle (10,4%) auf. Davon haben sich bei 4 (36,3%) der Fälle postoperativ schwerere Komplikationen wie Wundinfektionen und Abszesse entwickelt. Es wurde eine leichte signifikante Korrelation zwischen intraoperativer Membranperforation und Auftreten von postoperativen Komplikationen festgestellt (p=0,0762). Bei 2 Patienten (2,4%) war aufgrund der ausgeprägten Transplantatresorption keine Implantatversorgung im Verlauf möglich. Schlussfolgerung: Intraoperativ aufgetretene Perforationen der Sinusmembran können zu postoperativen Komplikationen führen. Eine sorgfältige präoperative klinische und radiologische Diagnostik ist notwendig, um postoperative Komplikationen und Risiken für Transplantat-Dislokation und Implantatverlust zu minimieren.

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