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Die Auswirkungen von wahrgenommenem Streß und von Arten der Streßbekämpfung auf Körpersymptome

Authors
Publisher
Institute of Social Sciences IVO PILAR
Publication Date

Abstract

In vorliegender Studie wird untersucht, wie sich, im Rahmen des Alltagsstresses, unterschiedlich stark wahrgenommene Streßsituationen und die Arten ihrer Bekämpfung direkt und indirekt auf die Körpersymptome von Studenten auswirken. Eine entsprechende Umfrage wurde unter 153 gesunden Studenten der Philosophischen Fakultät der Universität Rijeka durchgeführt. Ausgehend von drei verschiedenen Gruppen wahrgenommener Körpersymptome wurden, anhand eines Kausalstrukturmodells, drei Verhaltensmodelle getestet, denen jeweils eine bestimmte perzipierte Streßintensität sowie eine bestimmte Art der Auseinandersetzung mit dem Streß zugrunde liegen (problemorientierte Konfrontierung, gefühlsorientierte Konfrontierung und Ausweichung). Die Ausgangsvariablen waren im ersten Modell Infektionssymptome der Atemwege, im zweiten Modell Symptome autonomer Disfunktionen, im dritten Modell übrige körperliche Symptome (Probleme mit der Fortbewegung, der Verdauung sowie Hautprobleme). Die Untersuchung hat ergeben, daß die Arten der Streßbekämpfung keine bedeutenden direkten Auswirkungen auf irgendeine der untersuchten Symptomgruppen haben. Hinsichtlich der Frage, wie sich die Arten der Auseinandersetzung mit dem Streß auf die Wahrnehmung des Stresses auswirken, zeigen die Ergebnisse, daß eine problemorientierte Auseinandersetzung die Intensität des erlebten Stresses wesentlich mindert, während das Ignorieren des Problems die Streßintensität wesentlich steigert. Die Intensität des erlebten Stresses vermag aber nur Symptome autonomer körperlicher Disfunktionen positiv zu beeinflussen, nicht jedoch auch Symptome respiratorischer Infektionen und übrige Körpersymptome, was von den in der Fachliteratur enthaltenen Angaben abweicht. Die Autoren

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