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Silber als Hydrierkatalysator: Rolle des Wasserstoffs und Einfluss der Herstellung und Vorbehandlung auf die katalytischen Eigenschaften

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Normvorlage XXXVII. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker in Verbindung mit dem Fachtreffen Reaktionstechnik�17. – 19. März 2004, Weimar XXXVII. Jahrestreffen Deutscher Katalytiker in Verbindung mit dem Fachtreffen Reaktionstechnik�17. – 19. März 2004, Weimar Silber als Hydrierkatalysator: Rolle des Wasserstoffs und Einfluss der Herstellung und Vorbehandlung auf die katalytischen Eigenschaften M. Bron,# M. Bonifer,# A. Knop-Gericke,$ D. Teschner,$ J. Kröhnert,$ F.C. Jentoft,$ R. Schlögl,$ P. Claus# * # Technische Chemie II, Fachbereich Chemie, TU Darmstadt, Petersenstr. 20, D-64285 Darmstadt $ FHI Berlin, Faradayweg 4-6, D-14195 Berlin Einleitung und Motivation Nanodisperses Silber auf einem geeigneten oxidischen Träger zeigt im Gegensatz zu anderen Hydrierkatalysatoren wie z.B. Pt, Rh oder Ni in der Hydrierung von Acrolein eine Selektivität zum technischen interessanten Allylalkohol (Produkt der Hydrierung der C=O-Bindung) von bis zu 53 %. Ziel laufender Untersuchungen im Rahmen des DFG-SPP 1091 ist es, einen detaillierteren Einblick in die selektivitäts​steuernden Faktoren der Acroleinhydrierung an Silber zu gewinnen. Bisher kamen dabei neben rein katalytischen Experimenten an dispersen Ag/SiO2-Katalysatoren sowie einfacher strukturierter Proben wie Einkristallen, Silberfolien oder gesputtertem Silber ("materials gap") u.a. auch transiente Experimente (Kalorimetrie, TAP) zur H-Adsorption und Aktivierung sowie in situ-XAS zur Wechselwirkung von Acrolein mit unterschiedlich strukturierten Silberproben zum Einsatz. In aktuellen Untersuchungen spielen Aspekte der Partikelmorphologie (Größe und Form) sowie der Partikel-Träger-Wechselwirkung eine große Rolle. Neben den oben bereits genannten Methoden werden neuerdings auch in situ-XPS sowie Infrarotspektroskopie eingesetzt. Experimentelles und Ergebnisse Die katalytischen Experimente erfolgten in einem Gasphasen-Mikroströmungs​reaktor, dessen Peripherie Drücke von 150 mbar bis 20 bar zulässt. So ist es mö

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