Konstitutionskriterien bei schweinen unterschiedlicher nutzungsrichtung und grösse

Affordable Access

Publisher Website

Konstitutionskriterien bei schweinen unterschiedlicher nutzungsrichtung und grösse

Authors
Publisher
BioMed Central
Volume
4
Issue
1
Identifiers
DOI: 10.1186/1297-9686-4-1-134a
Keywords
  • Meeting Report

Abstract

2. Anwendung einer extremen Belastung an den gleichen Tieren. Diese Belastung sollte sowohl den Produktionsbedingungen entsprechen als auch die Grenze der Belastbarkeit der Tiere erreichen. 3. Nach Differenzierung der Tiere aufgrund der Überlebensrate in solche mit ausreichender und nicht ausreichender Adaptationsfähigkeit, muss anhand der Reaktion der gleichen Tiere unter mässiger Belastung festgestellt werden, ob eine hinreichend genaue Differenzierung in adaptationsfähige und nicht adaptatationsfähige Individuen aufgrund der ermittelten physio- logischen Parameter möglich ist. 4. Durchführung einer standardisierten mässigen Belastung an einem grösseren Versuchstier- bestand zur Ermittlung von Parametern als Basis für eine Selektion. KONSTITUTIONSKRITERIEN BEI SCHWEINEN UNTERSCHIEDLICHER NUTZUNGSRICHTUNG UND GRÖSSE J. UNSHELM, H. HOHNS, B. OLDIGS B. RÜHL. Max-Planck-Institut für Tierzucht und Tierernährung, Arbeitsgruppe Konstitutionsforschung, Trenthorst über Bad Oldeslce (B. R. D.). - Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Universität Göttingen (B. R. D.). - Institut für Veterinärpathologie der Freien Universität Berlin West. Bei Schweinen unterschiedlicher Nutzungsrichtung und Grösse (Deutsche Landrasse, Pie- train, Deutsches Weideschwein, Mangalica, Göttinger Miniatursch!rrein) wurden in Abhängigkeit vom Lebensalter vergleichende Untersuchungen über die Mast- und Schlachtleistung eins- chliesslich der Fleischbeschaffenheit sowie über die Morphologie und Physiologie wichtiger Organ- systeme durchgeführt. Die Ergebnisse lassen erkennen, dass auch Schweine, die zu Rassen mit einem sehr geringen Muskelbildungsvermögen gehören, morphologische und physiologische Voraussetzungen aufweisen, die ungünstiger als die anderer Tierarten sind und die bisher zum Teil mit der einseitigen Selektion der Fleischschweine erklärt wurden. Andererseits konnte festgestellt werden, dass bei den Fleischschweinrassen und hier besonders bei den Piétrain- schweinen hinsichtlich nahezu aller geprüften

There are no comments yet on this publication. Be the first to share your thoughts.