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Discrete choice labor supply Conditional logit vs. random coefficient models / Erfolgreich promovieren an der Uni Essen Eine Frage des Geschlechts?

Authors
  • Haan, Peter
  • Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforsc...
Publication Date
Jan 01, 2004
Source
OpenGrey Repository
Keywords
Language
English
License
Unknown

Abstract

'Estimating labor supply functions using a discrete rather than a continuous specification has become increasingly popular in recent years. On basis of the German Socioeconomic Panel (GSOEP) I test which specification of discrete choice is the appropriate model for estimating labor supply: the standard conditional logit model or the random coefficient model. To the extent that effect heterogeneity is present in empirical models of labor supply functions, the application of a random coefficient model is necessary to avoid biased estimates. However, because of the complex structure, random coefficient models defy calculating confidence intervals of marginal effects or elasticities. Therefore, if heterogeneity is nonexistent or does not lead to a significant bias in the derived labor supply elasticities, standard discrete choice models provide the more favorable choice. Due to their simple structure, conditional logit models are far less computational intensive providing standard tools to calculate confidence intervals of elasticities. My findings suggest that effect heterogeneity is present when estimating a discrete choice model of labor supply drawing on data of the GSOEP. However, the labor supply elastisities derived form the specifications with and without random effects do not differ significantly. That leads to the conclusion that the standard discrete choice model, attractive for its simple structure, provides an adequate model choice for the analysis of labor supply functions based on the GSOEP.' (author's abstract) / In den vergangenen Jahren hat im Rahmen der Einschaetzung von Arbeitsangebotsfunktionen die diskrete gegenueber der kontinuierlichen Spezifikation an Popularitaet gewonnen. Der Hauptvorteil des diskreten Wahl-Modells, also des Bedingungs-Logarithmus-Modells, besteht verglichen mit kontinuierlichen Beschreibungen in der Moeglichkeit, Nicht-Linearitaeten in Budgetfunktionen darzustellen. Allerdings ist diese empirische Vorgehensweise mit der restriktiven Annahme homogener Fehlervarianzen behaftet. Vor diesem Hintergrund analysiert und diskutiert der Autor in seiner Studie die theoretischen und empirischen Unterschiede zwischen diskreten Wahlmodellen mit bzw. ohne Zufallseffekte, konkret das Bedingungs-Logarithmus-Modell und das Zufalls-Koeffizienten-Modell. Dem gemaess gliedern sich die Ausfuehrungen in die folgenden Kapitel: Der erste, theoretische Teil umfasst sowohl die Eroerterung des Bedingungs-Logarithmus-Modells und seiner empirischen Begrenzungen als auch des Zufalls-Koeffizienten-Modells, das jene Einschraenkungen umgeht. Auf dieser Grundlage wird ein diskretes Arbeitsangebotswahl-Modell entwickelt, das Spezifikationen mit bzw. ohne Zufallseffekte beruecksichtigt. Im zweiten, empirischen Teil der Untersuchung folgt die Anwendung des Modells in einem statistischen Test. Als Datengrundlage dienen Angaben zu 2.812 Haushalten, die dem Deutschen Soziooekonomischen Panel (DSOEP) von 2001 entspringen. Beruecksichtigung finden nur Ehepaare im Alter zwischen 20 und 65 Jahren, die mit einem flexiblen Arbeitsangebot konfrontiert sind. Demnach sind Beamte, Studenten, Selbstaendige u.a. von der Analyse ausgeschlossen. In einer abschliessenden Schlussfolgerung weist der Verfasser daraufhin, dass das standardisierte diskrete Wahl-Modell mit seiner einfachen Struktur ein adaequates Wahl-Modell zur Analyse von Arbeitsangebotsfunktionen auf Basis des DSOEP darstellt. (ICG2) / German title: Diskrete Arbeitsangebotswahl: Bedingungs-Logarithmen-Modelle versus Zufalls-Koeffizienten-Modelle / Available from Deutsches Institut fuer Wirtschaftsforschung -DIW Berlin-, Berlin (DE) / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische Informationsbibliothek / SIGLE / DE / Germany

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