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Die Wahrheit beginnt mitzwei.Die Bibel als Ausgangspunkt einer antisemitismuskritischen außerschulischen Bildungsarbeit der Kirchen

Authors
  • Hecke, Marie1
  • Staffa, Christian2
  • 1 Wissenschaftliche Assistentin, Lehrstuhl für Neues Testament und Theologische Geschlechterforschung, Missionsstr. 9a/b, 42285 , (Germany)
  • 2 Evangelische Akademie zu Berlin, Charlottenstraße 53/54, 10117 , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Pädagogik und Theologie
Publisher
De Gruyter
Publication Date
Jun 08, 2021
Volume
73
Issue
2
Pages
178–189
Identifiers
DOI: 10.1515/zpt-2021-0021
Source
De Gruyter
Keywords
License
Yellow

Abstract

Antisemitismuskritische Bildungsarbeit der Kirche wird angesichts des gegenwärtig sehr viel offener zu Tage tretenden Antisemitismus zwar oft gefordert, aber selten wird diese Forderung auch theoretisch und/oder praktisch eingelöst. Die Bibel und ihre Hermeneutik spielen für die Etablierung einer antisemitismuskritischen außerschulischen Bildungsarbeit, so die These des vorliegenden Aufsatzes, eine zentrale Rolle: Der Aufsatz beleuchtet den grundlegenden Zusammenhang von Antisemitismus und christlichem Selbst- und Schriftverständnis. Dabei arbeitet er die Gefahr einer eher üblichen „Hermeneutik der Projektion“ heraus und stellt dieser eine „Hermeneutik der Ambivalenz“ als Gelingensbedingung für eine antisemitismuskritische Bildungsarbeit entgegen. Diese Hermeneutik muss zunächst in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren kirchlicher Bildungsarbeit etabliert werden, damit antisemitismuskritische außerschulische Bildungsarbeit gelingen kann.

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