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Die Auswirkungen Des Pflege-Versicherungsgesetzes Auf Die Entwicklung Der Heimentgelte

Authors
  • Roth, Günter1
  • Rothgang, Heinz2
  • 1 Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund, Evinger Platz 13, Dortmund, 44339 , Dortmund
  • 2 Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Parkallee 39, Bremen, 28209 , Bremen
Type
Published Article
Journal
Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften = Journal of public health
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Dec 01, 1999
Volume
7
Issue
4
Pages
306–334
Identifiers
DOI: 10.1007/BF02966498
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Mit der Einführung der 2. Stufe der Pflegeversicherung zum 1.7.1 996 wurde die Vergütung von Pflegeeinrichtungen neu geregelt, womit insbesondere ein Beitrag zum Stop der seit Anfang der 70er Jahre beklagten „Preiswalze“ geleistet werden sollte. Neben der Umstellung von einer retrospektiven Kostenerstattung auf prospektiv vereinbarte Heimentgelte, der Vorgabe von Höchststeigerungsraten und der Einführung von Wirtschaftlichkeitsprüfungen wurde auch eine Standardisierung der Heimentgelte angestrebt. Die theoretische Betrachtung zeigt, daβ eine Kostenbegrenzung nur gelingen kann, wenn die Vergütung nicht mehr nach den individuellen, sondern nach den Durchschnittskosten vergleichbarer Einrichtungen festgelegt wird und Preis- bzw. Kostenabsprachen der Einrichtungsträger verhindert werden können. Die Analyse von Daten aller rheinländischen Pflegeheime zeigt, daβ die Preissteigerungen zwischen 1995 und 1998 gegenüber früheren Zeiträumen geringer, jedoch immer noch beachtlich ausfielen und über dem gesetzlichen Rahmen lagen. Gleichzeitig hat aber eine Angleichung der Entgelte stattgefunden, die die Möglichkeit für zukünftige Kostenbegrenzungen verbessert.

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