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Der Generaloberst und die Historiker

Authors
  • Fröhlich, Paul
Type
Published Article
Journal
Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte
Publisher
De Gruyter Oldenbourg
Publication Date
Jan 01, 2020
Volume
68
Issue
1
Pages
25–62
Identifiers
DOI: 10.1515/vfzg-2020-0002
Source
De Gruyter
Keywords
License
Yellow

Abstract

In den 1950er und 1960er Jahren überschwemmte eine Fülle von zeitgeschichtlichen Memoiren, Editionen und Dokumentationen zum NS-Regime beziehungsweise zum Zweiten Weltkrieg den Markt. Wie zuletzt Magnus Brechtken für den Fall Albert Speer zeigte, (ent-)standen einiger dieser Werke unter dem geschichtspolitischen Einfluss der ehemaligen Akteure und dienten einer weit verbreiteten Exkulpationsmentalität. Im Lichte dieser aktuellen Forschungsthemen untersucht Paul Fröhlich die Publikationsgeschichte des Kriegstagebuchs von Franz Halder, Chef des Generalstabs des Heeres zwischen 1938 und 1942. Er zeigt den außerordentlichen Einfluss Halders und dessen Entlastungsnarrative auf die Praxis der zeitgeschichtlichen Forschung seit dem Ende der 1940er Jahre und stellt die Frage nach der Akteursnähe der damaligen Historiker.

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