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Demographic change - challenge for communes Impacts on the infrastructure and municipal finances / Demographischer Wandel - Herausforderung fuer die Kommunen Auswirkungen auf Infrastruktur und Kommunalfinanzen

Authors
  • Guertler, Martin
Publication Date
Jan 01, 2004
Source
OpenGrey Repository
Keywords
Language
German
License
Unknown

Abstract

Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren Deutschland, aber auch die Mehrzahl der uebrigen Industrienationen, vor grosse Herausforderungen stellen. Fuer Deutschland wird mit einem Rueckgang der Bevoelkerung von bis zu 15,39 Mio. Menschen gegenueber dem Jahr 2001 auf 67,04 Mio. im Jahre 2050 gerechnet. Vor diesem Hintergrund stellt der Beitrag ein Konzept vor, das es den Kommunen ermoeglicht, sich fruehzeitig an die Herausforderungen des demographischen Wandels anzupassen. Der sogenannte 'TAURUS-Zukunftcheck' ist ein Instrument, mit dem Kommunen die Folgen des demographischen Wandels fuer ihre Infrastruktur prognostizieren und analysieren koennen. Grundlegendes Element des TAURUS-Zukunftcheck ist eine kleinraeumige Bevoelkerungsprognose, die durch die Variation der zugrunde gelegten Modellannahmen einen Prognosekorridor moeglicher Bevoelkerungsentwicklungen in der Zukunft aufspannt. Auf den Prognoseergebnissen aufbauend werden im Rahmen einer Wirkungsanalyse die Folgen dieser Bevoelkerungsentwicklung fuer ausgewaehlte kommunale Handlungsfelder wie kommunale Infrastruktur, Kommunalfinanzen und Schulinfrastruktur analysiert. Aufbauend auf diese Analyse ist es dann Aufgabe der Kommunen, ihre strategische Positionierung im demographischen Wandel festzulegen. Grundsaetzlich bieten sich dafuer zwei grundlegende strategische Optionen an: Einerseits koennen Kommunen mit einer Defensivstrategie auf den demographischen Wandel reagieren. Dabei wuerden sie nicht den Versuch unternehmen, Einfluss auf die weitere demographische Entwicklung in ihrer Gemeinde zu nehmen. Vielmehr wuerden sie sich auf die Flexibilisierung der Infrastruktur konzentrieren. Andererseits koennen sich Kommunen fuer eine offensive Strategie entscheiden und versuchen, die zukuenftige demographische Entwicklung zu beeinflussen, um die negativen Folgen -beispielsweise fuer die kommunale Infrastruktur - zu begrenzen. Diese Vorgehensweise umfasst eine fertilitaetsorientierte und/oder wanderungsorientierte Kommunalentwicklung. Die Anwendung dieses Instruments wird am Fallbeispiel einer rheinland-pfaelzischen Verbandsgemeinde und der dort prognostizierte Entwicklung der Schulinfrastruktur mit den entsprechenden Handlungsoptionen zur Infrastrukturflexibilisierung des Schulbereiches dargestellt. (ICG2) / SIGLE / Available from TAURUS-Institut an der Universitaet Trier -Forschung und Beratung fuer Umwelt-, Wirtschafts- und Regionalentwicklung, Trier (DE) / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische Informationsbibliothek / DE / Germany

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