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Über histologische Untersuchungen einiger Organe nach der Milzexstirpation Über die Veränderungen der Nebenniere nach der Milzexstirpation

Authors
Publisher
岡山医学会
Publication Date

Abstract

Verf. fühit am männlichen Meerschweinchen eine totale Exstirpation der Milz aus und lässt das Tier 3, 5, 10, 15, 20, 31, 80, 91 oder 155 Tage lang nach der Operation am Leben, um es dann zu töten und seine Nebenniere histologisch zu untersuchen. Zur Untersuchung dienen ihm vor allem verschiedene Lipoidfärbungen, die Fano'sche Methode zur Darstellung des Golgi'schen Apparates und das Polarisationsmikroskop. Als Kontrolle untersucht er noch die Nebenniere vom gesunden Tiere, die genau in derselben Weise wie bei der Milzexstirpation behandelt wird. Die Resultate sind die folgenden: 1) Bei der Milzexstirpation scheint das Tier anfangs etwas abzumagern, dann nach einem Monat allmählich wieder an Körpergewicht zuzunehmen. Dabei zeigt es zwar keine krankhafte Erscheinung, wohl aber oft eine Gewichtszunahme der Nebenniere. 2) Im Anfang nimmt der Cholesterienester der Lipoide in den Rindenzellen vor allem an Menge zu, dann bald allmählich ab; jedoch vermehrt er sich im weiteren Verlaufe der Zeit zum zweiten Male. 3) Nach der Milzexstirpation erfahren die Zellen der Zona glomerulosa und die der an sie angrenzenden Schicht der Zona fasciculata eine Vergrösserung und Vermehrung, während die Zellen der Zona reticularis eine regressive Veränderung zeigen. Die Zellveränderungen sind von leichtem Grade bei denjenigen Tieren, welche längere Zeit nach der Operation am Leben bleiben. 4) Die Zellveränderungen verhalten sich in dem Mark etwas auders als in der Rinde; so sieht man dort im Anfang eine Auschwellung und eine stärkere Chromreaktion, später aber eine Schrumpfung der Zellen. 5) Der Golgi-apparat der Bindezellen zeigt nach der Milzexstirpation ca. 10 Tage lang eine starke Entwicklung, dann eine Reduktion, um sich weiter allmählich wiederherzustellen. 6) Die Elemente des Golgi-apparates vermehren sich auch in den Markzellen ebenso zuerst ca. 15 Tage lang; dann reduzieren sie sich so stark, dass die schliesslich ganz spärlich nur in der Umgebung des Kernes zu finden sind.

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