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Das theoretische Verständnis der „Rezidivvarikose nach Operation“

Authors
  • Hach, W.1
  • Hach-Wunderle, V.1
  • 1 Wissenschaftliches Institut für Angiologie, Zeil 51, D-60313 Frankfurt
Type
Published Article
Journal
Gefässchirurgie
Publisher
Springer-Verlag
Publication Date
Feb 01, 1998
Volume
3
Issue
1
Pages
42–46
Identifiers
DOI: 10.1007/PL00010496
Source
Springer Nature
Keywords
License
Yellow

Abstract

Eine Rezidivvarikose nach Operation gibt es eigentlich nicht. Von Rezidiven wird gesprochen, wenn eine Krankheit nach ihrer Heilung an derselben Stelle wieder auftritt. In diesem Sinne führt die fachgerechte Sanierung eines primären Rezirkulationskreises zur Heilung dieser Krankheit. Wenn zum Zeitpunkt der Krampfaderoperation bereits eine sekundäre Popliteal- und Femoralveneninsuffizienz vorliegt, dann erfolgt die Indikationsstellung zur chirurgischen Intervention zu spät. Die operative Sanierung des extrafaszialen Venensystems bewirkt dann zwar eine entscheidende Besserung der zirkulatorischen Bedingungen in den tiefen Leitvenen, inwieweit sich die Situation aber noch vollständig erholen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Schädigung der tiefen Leitvenen mit einer antegraden oder retrograden Strömungsinsuffizienz bietet die Voraussetzungen zur Ausbildung von Krampfadern des verschiedenen Typs. Der Patient muß deshalb während seines weiteren Lebens betreut werden. Die moderne Chirurgie bietet für besondere Fälle die Möglichkeit einer Klappenrekonstruktion in den großen Leitvenen an. Eine wichtige Rolle spielen die physikalischen Maßnahmen, vor allem die Behandlung mit Kompressionsstrümpfen und -verbänden, die Balneologie und die aktive Bewegungstherapie.

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