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Das Boxen der politischen Moderne – Eine gesellschaftstheoretische Reflexion

Authors
  • Arenz, Tobias1
  • 1 Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Pädagogik und Philosophie, Zentrum für Sportlehrer*innenbildung, Am Sportpark Müngersdorf 6 , (Germany)
Type
Published Article
Journal
Sport und Gesellschaft
Publisher
De Gruyter Oldenbourg
Publication Date
Aug 14, 2021
Volume
18
Issue
2
Pages
127–156
Identifiers
DOI: 10.1515/sug-2021-0012
Source
De Gruyter
Keywords
Disciplines
  • Aufsätze / Articles
License
Yellow

Abstract

Der Beitrag befasst sich mit der Sinnsuche und -differenzierung des Boxens als einem Element der normativen Ordnung des modernen Sports. Auf der Basis einer gesellschaftstheoretischen Analyse wird das moderne Boxen vom traditionellen Duellwesen unterschieden, um die spezifische Modernität des Boxens herauszuarbeiten. Die Modernität des modernen Boxens liegt in der politischen Vermitteltheit seiner sozialen Verhältnisse, die durch eine triadische Konstellation des Vergleichs gleicher Leistungen charakterisiert sind. Demgegenüber gilt das Duell als Ausdruck einer Gesellschaftsformation, die im Medium der Ehre an soziale Ungleichheit gebunden ist. Die Selbstunterscheidung vom klassischen Duell wird in der Quasi-Verfassung des modernen Boxens, den Queensberry Rules, konstitutionalisiert. Die Queensberry Rules spannen den kategorialen Raum des modernen Boxens auf, innerhalb dessen die Genese des Boxens normativ vermittelt ist.

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