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Using Someone Else's Data: Problems, Pragmatics and Provisions

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • Social Sciences
  • Sociology
  • Anthropology
  • Sozialwissenschaften
  • Soziologie
  • Forschungsethik
  • Kognitionstheorie
  • Wetterprognose
  • Ethics
  • Secondary Data
  • Distributed Cognition Theory
  • Weather Forecasting
  • ética
  • Datos Secundarios
  • Teoría De La Cognición Distribuida
  • Pronósticos
  • Forschungsarten Der Sozialforschung
  • Erhebungs- Und Analysetechniken Der Sozialwissenschaften
  • Research Design
  • Methods And Techniques Of Data Collection And Data Analysis
  • Statistical Methods
  • Computer Methods
  • Sekundäranalyse
  • Daten
  • Qualitative Methode
  • Ethnographie
  • Forschungsprojekt
  • Datenschutz
  • Secondary Analysis
  • Data
  • Qualitative Method
  • Ethnography
  • Research Project
  • Data Protection
  • Basic Research
  • Development Of Methods
  • Grundlagenforschung
  • Methodenentwicklung

Abstract

Im gegenwärtigen Klima der ethischen Anforderungen an Forschung werden qualitative empirische Daten oft am Ende eines jeden Forschungsprojektes archiviert. Diese qualitativen Daten können dann aus unterschiedlichen Perspektiven wieder benutzt werden und stehen für andere Forschungsfragen, als die Primärforscher(innen) im Blick hatten, zur Verfügung. Die Wiederverwendung solcher Daten spart Zeit, vermeidet unnötige Belastungen der Befragten und stützt die Interpretation selbst erhobener Daten. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, wie Daten eines Forschungsprojektes akquiriert und dann mit dem Ziel analysiert wurden, ein eigenes Projekt zu begründen, das sich an der "Distributed Cognition (Dcog) theory" und der mit ihr zusammenhängenden Methodologie der "kognitiven Ethnographie" orientiert. Die theoretischen Überlegungen thematisieren den Nutzen und die Probleme bei der Anwendung unterschiedlicher Quellen und Arten von Daten für die Konstruktion eines theoretischen Zugangs zur Beobachtungssituation. Die methodologischen Überlegungen zielen auf den Gebrauch (und nicht Missbrauch) von Daten Anderer und auf die schlüssige Integration von Daten, die im Laufe der Zeit und für verschiedene Zwecke gesammelt wurden. Die gegenwärtigen ethischen Richtlinien sind vom Paradigma kontrollierter Bedingungen geprägt, wie sie in experimentellen, quantitativen Forschungsansätzen vertreten werden. Es gilt, ein neues Paradigma zu entwickeln, das den Mangel an Kontrollmöglichkeiten berücksichtigt, der dem Forschen inhärent ist. Der Beitrag verweist auf den Nutzen ethischer Regeln für die Sekundärnutzung von Daten und für den Umfang an Datenschutz, den die Befragten wünschen.

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