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Transnational attention, domestic agenda-setting and international agreement : modeling necessary and sufficient conditions for media-driven humanitarian interventions

Authors
Publisher
Deutschland
Publication Date
Keywords
  • News Media
  • Journalism
  • Publishing
  • Political Science
  • Publizistische Medien
  • Journalismus
  • Verlagswesen
  • Politikwissenschaft
  • Agenda Setting
  • Politische Agenda
  • Politik
  • Theorie
  • International Relations
  • International Politics
  • Foreign Affairs
  • Development Policy
  • Peace And Conflict Research
  • International Conflicts
  • Security Policy
  • Mass Communication
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  • Entwicklungspolitik
  • Friedens- Und Konfliktforschung
  • Sicherheitspolitik
  • Massenkommunikation
  • Intervention
  • Humanitäre Hilfe
  • Humanitäre Intervention
  • Konflikt
  • Konfliktbewältigung
  • Konfliktlösung
  • Konfliktregelung
  • Globalisierung
  • Medien
  • Medienverhalten
  • Intervention
  • Humanitarian Aid
  • Humanitarian Intervention
  • Conflict
  • Conflict Mediation
  • Conflict Resolution
  • Conflict Management
  • Globalization
  • Media
  • Media Behavior
  • Basic Research
  • Theory Formation
  • Grundlagenforschung
  • Theoriebildung

Abstract

"Ausschließlich bzw. primär humanitär motivierte Interventionen stellen zwar seltene, aber in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend häufiger auftretende Ereignisse dar, die mit den etablierten Theorien der Internationalen Beziehungen nur schwer zu erklären sind. Die Autoren entwickeln in diesem discussion paper ein konsistentes, detailliertes und falsifizierbares theoretisches Modell, das sowohl auf die Möglichkeiten als auch auf die anspruchsvollen Voraussetzungen für humanitäre Interventionen verweist. Ausgangsthese ist, dass die Aufmerksamkeit der globalisierten Medien eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für eine humanitäre Intervention darstellt. Im Sinne einer Kausalkette werden weitere Zwischenbedingungen herausarbeitet, die von einer humanitären Tragödie über mediale Aufmerksamkeit und politischem agenda-setting in potentiell intervenierenden Staaten bis hin zu einer internationalen Interventionsentscheidung führen. In Anlehnung an und gleichzeitig in Abgrenzung zu dem interessenbasierten Konzept eines Zwei-Ebenen-Spiels von Putnam wird ein informationszentriertes Modell entwickelt, in welchem das Zusammenspiel von kognitiven Prozessen und normativen Strukturen in transnationalen, nationalen und internationalen Arenen beleuchtet wird. Trotz des informationszentrierten Ansatzes ist das Modell nicht strukturdeterministisch, sondern verweist auf die spezifischen Möglichkeiten von politischen Unternehmern, durch die Verknüpfung von verschiedenen Arenen in diesem Mehrebenenprozess Einfluss zu nehmen." (Autorenreferat)

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