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Karst et faciès calcaires dans le complexe urgonien sur le littoral cantabrique dans les environs de Castro Urdiales (Espagne)

Authors
Journal
Norois
0029-182X
Publisher
PERSEE Program
Publication Date
Volume
95
Issue
2
Identifiers
DOI: 10.3406/noroi.1977.3624

Abstract

Z USAMMENFASS UN G Die hochst verschiedenarligen Fazies des « urgonischen Komplexes », wo man manchmat sehr schnell von fast reinen Kalksteinen zu anderen übergehl, die einen starken Gehalt an terrigenen Bestandleilen bielen, verursachlen in der baskisch-kantabrischen Gegend ebenfalls sehr vielfdllige Karslformalionen. Charaklerislisch fur gewisse unreine, stark kieselsàurehaltige Kalksteine ist, dass sie Umwandlungsprodukte hervorbringen, die leilweise aus « leichlen Sandsteinen » bestehen, deren jelzi vakuolenmâssige Zusammenseizung vom gesunden Gestein anscheinend erhalten bleibt und nach Auflösung der Karbonale durch Diagenese verfestigt wird. Die Schiittdichte solcher Produkle ist derjenigen der ursprünglichen Gesteine gleich. In gewissen Zonen fu'llen und bedecken sie sogar darunlerliegende Karstformationen gänzlich, die in reine- ren Kalksteinen aufgehen, was die Versuche bedeutend erschwert, die man zur Beslimmung der Verhallnisse von Form und Fazies zueinander anstellt. Von diesen extremen Fällen aber abgesehen, ist vielmehr erstaunlicherweise feslzuslellen, dass trotz im einzelnen rechl vielseitiger Fazies ziemlich grosse zusammenhängende, homogen aussehende Gebilde zu beobachlen sind, die in ihren Oberflächenerscheinungen belrächllich voneinander abweichen. Anscheinend entwickeln sich die grossen bzw. kleinen wirklich typischen Formen des Karsles schlecht, so bald eine gewisse Schwelle im Gehalt an unreinen Bestandleilen überschritlen isl ; daher die beobachtelen Konlrasle.

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