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Psychoonkologie im Bereich der HNO-Heilkunde-56

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DOI: 10.1016/b978-3-437-31602-9.00056-5
Keywords
  • Onkology In Ent
  • Psychological Cotherapy
  • Patient-Therapeut-Interaction
  • Shared Decision
  • Informed Consent
  • Onkologie In Der Hno
  • Psychoonkologische Mitbetreuung
  • Therapeutisches Team
  • Arzt-Patienten-Interaktion
  • Der Cyberpatient

Abstract

Zusammenfassung Die Grundlagen der Onkologie in der HNO haben sich seit der Zeit der ersten Auflage des Buches grundlegend geändert, denn es hat sich ein Wandel gebildet weg von radikalen Resektionen und sehr aufwändigen Rekonstruktionen hin zu detaillierteren Lösungen mit evident basierten fächerübergreifenden Strategien. Dazu hat die medizinische Technik (Diagnostik, operative Technik) beigetragen, die minimalere Ansätze zulässt. Sie werden allerdings durch die übermäßige Betonung der monetären Seite der Versorgung konterkariert. Geblieben ist die psychologische Seite der Tumorerkrankung, denn gerade im Kopf-Halsbereich mit der starken Betonung auf Kommunikation, Ernährung sowie der Lokalisation der Sinnesorgane greifen Tumor und Behandlung massiv in die jeweilige Funktion ein, sind Defizite einzuplanen. Im Kopf-Halsbereich spielen auch ästhetische Gesichtspunkte eine bedeutende Rolle. Psychoonkologische Mitbetreuung ist von Anfang an sinnvoll um depressiven Verstimmungen gegenzusteuern bei den oft lang dauernden Therapien und um Therapieabbrüche zu verhindern. Psychologen sollten deshalb im Tumorboard sein und einen frühen Zugang zum Patienten haben. Obwohl der heutige Cyber-Patient dem behandelnden Team meist vermeintlich aufgeklärt gegenübertritt, fehlen ihm doch Basiswissen und psychologische Stabilität um die Tumorerkrankung durchzustehen in Richtung Heilung oder Nichtheilung.

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